Samstag, 22. Februar 2014

Ohrwürmer

Seit ich vor zwei Wochen im Radio begeisterte Plattenbesprechungen gehört und mir umgehend die zwei CDs bestellt habe (und zwar hier statt beim großen bösen Onlinehändler) höre ich sie bei jeder Gelegenheit. 

Oder summe zumindest Ohrwürmer wie diese:




Habt ein schönes Wochenende!

Donnerstag, 20. Februar 2014

Donnerstag ist Veggietag #12: Rach tischt auf

Bevor der blog hier vollends eindöst, nutze ich doch mal die Gelegenheit, nach einer gefühlten Ewigkeit wieder etwas zum Veggietag zu schreiben. Ich bin beim durchzappen eben bei Rachs "neuem Showformat" im ZDF hängengeblieben. Nach der Klärung, warum Kartoffelchips süchtig machen und konkreten Tips für die gesunde Nahrungsaufnahme in der Kantine, wurde es recht interessant: Rach hatte einen Metzger eingeladen, der fachmännisch ein halbes Schwein zerlegte und sodann alle Teile des Tieres - bis hin zum Darm, der Lunge, der Pfoten und Nieren - und deren übliche Verwertung vorstellte.

Auch wenn das Ganze völlig unblutig vor sich ging, so war diese Präsentation für eine Fernsehshow doch mindestens ungewöhnlich. 

Ebenso der anschließende Veggie-Wurst-Test, den Rach lustigerweise in einer Bundeswehrkaserne (!) im Bratwurstland Thüringen (!) durchführte. Wer jetzt Hunger Interesse hat, klickt hier - und spult zum letzten Drittel der Sendung vor. 

Die Ergebnisse des Veggie-Wurst-Test decken sich übrigens mit meinen Überlegungen zum Thema Tofu und Seitan. 

Und wo ich schonmal dabei bin, kann ich hier ja auch noch den ein oder anderen Artikel bzw. Film zum Themenfeld Landwirtschaft, Nutztiere und Fleischproduktion verlinken, die seit Anfang Januar schon warten. Besser spät als nie, bevor der Veggietag schon wieder rum ist:

Das gedopte Huhn

Ein Stück Heimat auf dem Teller

Zwei sehr eindrucksvolle Dokus auf arte über die industrielle Fischproduktion und die Suche nach dem glücklichen Fisch.

Mittwoch, 12. Februar 2014

MMM - im Homeoffice-Look


Nachdem Meike neulich ein Hoch auf das "alte" Kleid und damit ein Plädoyer, die älteren Sachen sowohl zu würdigen als auch beim MMM zu zeigen, hielt, nahm ich mir vor, genau dies zu machen. Trifft sich auch gut, da ich nach dem großartigen Lemmingkleid (das ich sehr gerne trage!) grad nichts neues zu präsentieren habe. ABER. Gestern hab ich nochmal eine Runde Tellerrock und Lemmingkleid zugeschnitten. Ich trau dem (Frühlingswetter-) Braten da draußen nicht und hab vorsichtshalber beim Winterstoff-Sale im heimischen Karstadt zugeschlagen.

Heute also ein Schnappschuss meines Homeoffice-Outfits: Jogginganzug Knotenkleid mit Jeansweste. Perfekt um am Nachmittag 1,5 Stunden auf der Holzbank beim Kindersport zu verbringen, auf keinen Fall overdressed :)

Noch mehr MeMades, die heute von Catherine im Hammerkostüm begrüßt werden, finden sich wie immer *hier*



Mittwoch, 22. Januar 2014

MMM im perfekten Lemmingkleid


Mein heutiger Beitrag erscheint auch im MMM blog: bitte folgen!

Da ist er nun also, der... Winter! Lange sah es ja so aus, als würde er dieses Jahr einfach ausfallen, doch am Montag kam er - zumindest in der Hauptstadtregion - aus seinem, haha, Winterquartier und überraschte Stadt wie (Um-) Land. Mich - Melleni von talentfreischoen - zumindest hat es kalt (noch so ein bonmot...) erwischt, als ich auf dem Weg zu einer Tagung aus dem Zug ausstieg - und gleich fast auf dem Kopfsteinpflaster hinfiel. Zum Glück nur fast.

Ich begrüße Euch sehr herzlich zum heutigen Me Made Mittwoch, aus meiner Sicht der erste richtige Winter-MMM in dieser Saison.
Zur Feier des Tages zeige ich heute mein montägliches Tagungs-Outfit: mein erstes Lemming-Kleid, aka Butterick B5951. Nachdem ich eine erste Version vergeigt habe - ich hatte die 14 statt die 16 zugeschnitten und außerdem nicht ganz kapiert, wie das mit dem Ausschnit funktioniert - und mich Lotti auf den rechten Pfad gebracht hat, fluppte es mit dem Kleid.

Und das Ergebnis? Überzeugt mich voll und ganz. Ich bin ganz begeistert von meinem neuen Kleid und würde es heute mal ganz kühn zu meinem bislang besten küren. Dass der Schnitt dieses Potential hat, lässt sich bei einer schnellen google-Bilder-Recherche einfach herausfinden: Ich hab noch kein misslungenes Exemplar entdeckt.

Hier also einige Impressionen, zum Teil - den suboptimalen Lichtverhältnissen geschuldet - aufgehellt.
 


Mitunter blitzt der Unterrock hervor - eine Erinerung daran, dass das Kleid noch nicht ganz fertig ist: ich werde den Rockteil wohl noch füttern müssen, ohne funktioniert es nicht.

Und hier die Rückenansicht - auch die ist mir, nach einigem Hin und Her, gut gelungen.

Der Stoff ist ein wunderbarer Wollstoff vom Markt, den ich bereits zu einem Tellerrock verarbeitet habe. Ich bin mir sicher, dass ich dieses Kleid mindestens genauso oft tragen werde wie den Rock. Und noch diverse Male nähen werde, natürlich.

Angesichts der Wetterverhältnisse stellt sich vielleicht der ein oder anderen die Frage: Wie komme ich in Rock oder Kleid gut durch den Winter? Eine Frage, die impliziert, dass es in Hose und Jeans im Winter wärmer ist. Totaler Quatsch, wenn man ein paar Dinge beherzigt.
Mein erster Tipp sind, natürlich, Thermostrumpfhosen respektive -leggings, gerne zu kombinieren mit Kniestrümpfen. (Hier und hier hatte ich bereits über Strumpfhosen geschrieben.) In die gefütterten Stiefel lege ich eine weiche Thermoeinlage, also solche mit Fell oder Alu. Pulswärmer halten die Frostbeule ebenso warm wie eine flauschige Strickjacke.
Das i-Tüpfelchen auf diesem Winter-Outfit ist jedoch eine wollene Unterplete, aka Bermesenzer. Mit einem solchen Über-Unter-Schlüppi kann einen auch das fieseste Blitzeis nicht schocken. Ok, ausrutschen sollte man natürlich tunlichst vermeiden, also vielleicht nochmal nach Schuhketten umgucken :)

Und welche Anti-Frier-Tipps habt Ihr auf Lager?

Donnerstag, 2. Januar 2014

MMM Jahresrückblick: Lieblingsstücke

Lucy lädt auf unserem MMM-blog zum Jahresrückblick und damit zur Präsentation der Lieblingsstücke 2013. Eine gute Gelegenheit, das Jahr Revue passieren zu lassen und die gelungenen Werke zu würdigen. So kommt man dann vielleicht zu dem Schluss, dass das Nähjahr doch ganz ansehnlich war und das ein oder andere schöne Stück hervorgebracht hat.

Mein 2013 war eindeutig das Jahr des Tellerrocks respektive -kleids. Mehrfach genäht habe ich in diesem Jahr zwei tolle Schnitte: Vogue 8766 und New Look 6899.



 
Die Schnitte sind meine persönlichen Favoriten des Jahres, ganz klar! Sie werden oft getragen, sowohl mit als auch ohne Gerät.

Dann gab es im Sommer noch ein paar Lieblingsstücke, die gerne und oft getragen wurden:

Mein Hawai-Kleid aus Vogue 8613, einem etwas zickigen Schnitt.

Dem Wohnkleid aus Vogue 1027 - das leider einem Fahrradunfall zum Opfer fiel...
 Und meine tolle Blumen-Norma, die ich super oft getragen habe:


Wenn ich mich also nun entscheiden müsste, würde ich die beiden Tellerschnitte zu meinen Jahresfavoriten ernennen - und die gezeigten Blumenstücke in der Sonderkategorie Sommerkleider nominieren.
 
Das Jahr hat einiges an Erfolgen und wirklich schönen Stücken gebracht - aber bis zum Schluss auch einige Mißerfolge und Fehlgriffe, die ich hier gar nicht immer dokumentiert habe. 

Ich wünsche mir und Euch einen guten Start in ein gutes Jahr 2014. Ich hab noch ein paar Tage frei und auf meiner ToDo-Liste steht u.a. "Nähpläne". Ich muss mich entscheiden: Soll ich mich noch an den lange aufgeschobenen Mantel machen? Oder mit ein oder zwei Normas schnell, unkompliziert und sicher meine Garderobe aufmotzen? Oder doch noch mal das angefangene aber abgebrochene Kostüm angehen?

Die Zeit im neuen Jahr wird, vor allem im ersten halben Jahr, noch knapper, ich brauche also eine gute Strategie für mein Nähen unter Zeitknappheit. 

Jetzt wünsche ich Euch aber vor allem dreierlei:

Gesundheit, Zufriedenheit und Spaß! Auf ein Neues!

Dienstag, 24. Dezember 2013

Frohes Fest!


Der Countdown läuft. Ich hoffe, Ihr verbringt ihn ohne Stress und könnt Euch auf schöne Tage freuen, wo immer und mit wem auch immer Ihr sie verbringt.

Gerade habe ich noch ein paar längst fällige Überweisungen getätigt, Kartoffeln für den Salat heute Abend gekocht, der Mann sortiert und faltet den Wäscheberg von gestern und die Kinder machen Rätsel und Musik. Der Kühlschrank ist schon seit Samstag gefüllt, der Baum seit Sonntag geschmückt, das Weihnachtskleid ist gebügelt, die Geschenke liegen bereit - allerdings noch nicht eingepackt!

Jetzt noch diesen Post schreiben, dann geht es raus aufs Tempelhofer Feld. Am Nachmittag gehen wir dann zum Krippenspiel - Weihnachten!

Am zweiten Weihnachtstag fahren wir zur Familie nach OWL, eine willkommene Abwechslung - zwei Wochen Schul- und Kitaferien wollen ja auch über die Runde gebracht werden.

Ich hoffe sehr auf einen schönen Jahresausklang und freue mich, dass jetzt bereits die dunkelste Zeit des Jahres vorbei ist: Es geht aufwärts!

Wenn ich dann in den nächsten Tagen ein wenig Muße habe, schaue ich auf ein spannendes Jahr zurück: Ich hab zwei Jobs mehr als gut gemeistert ohne einen Nervenzusammenbruch zu bekommen, unsere Große geht - nach immerhin 4 Monaten! - IMMER NOCH sehr gerne zur Schule und mein Mann hat sein Studium mit Bravour beendet, am Tag der Masterarbeitsabgabe eine klasse Jobausschreibung auf den Tisch bekommen, sich beworben - und den Job bekommen. Am 1.1. geht es für ihn in eine neue Runde.

Für uns heißt das: Im neuen Jahr müssen wir uns umorganisieren, zwei volle Jobs bzw. einer und zwei halbe machen sich nicht mit links... Oha, das wird interessant! Aber zur Jahresmitte endet mein Zweitjob, so dass ich mich perspektivisch wieder auf mehr freie Zeit freuen kann.

Aber jetzt erstmal: Jahresende. Mit Spielen, Filmen, Büchern, Schokolade und Musik!



Feiert schön und lasst Euch beschenken!

Melleni

PS: Als Lesefutter für die Feiertage: Inside Amazon über den Steuervermeider und Arbeitsrechteaushebler-Giganten.

Montag, 23. Dezember 2013

WKSA : Ich war dabei - auf den letzten Zentimetern


Der Dezember 2013 war ziemlich besonders, und zwar gleich dreifach: Ich habe praktisch NICHTS genäht, war nicht EINMAL beim Sport (das gab's noch nie) - und ich hab nicht EINEN Post geschrieben. Entsprechend schwer tue ich mich mit diesem Text heute.

Mein letzter Post datiert vom 28. November. Kurz vorher hab ich meine Ideen zum WKSA veröffentlicht. Dazwischen passierte - nichts. Oder fast nichts. Ich war krank. Und arbeitete. Drei von fünf Wochenenden hab ich fast komplett auf dem Sofa verbracht. Und Null Minuten an der Nähmaschine.

Ich fügte mich in mein Schicksal und konnte dieser Rundumentspannung so kurz vor Weihnachten durchaus etwas abgewinnen.

Anfang letzter Woche konnte ich mich dann doch durchringen und setzte mich an das geplante Weihnachtskleid. Ich hatte mich, genau wie Frau Knopf, für Simplicity 7669 entschieden. Ursprünglich war ein Probekleid geplant, aufgrund der fortgeschrittenen Zeit war dies jedoch ausgeschlossen. Also war ich mutig und schnitt den schönen - vermeintlichen - Viskosestoff aus Krakau an.

Und hier das Ergebnis:


 Hier nochmal ein aufgehelltes Bild:
Der Gürtel passt farblich nicht so recht, aber ich finde es mit Gürtel sehr hübsch. Vielleicht finde ich bald nochmal einen passenden.

Der Stoff stellte sich, anders als vom Verkäufer behauptet, leider als ausgeprägtes Polytierchen heraus, er knistert und knistert beim An- und Ausziehen sehr stark. Das mag ich eigentlich gar nicht. Mal sehen, wie sich das auf die Trageintensität auswirkt.

Den Schnitt hingegen finde ich sehr schön. Er kommt auf die Wiederholungsliste. Dann allerdings mit einigen Änderungen: ich brauche etwas mehr Stoff als 2 m, um das Kleid länger machen zu können. Außerdem muss ich die Schultern enger machen (danke für den Tipp, Lotti!). Und insgesamt musste ich das Kleid etwas enger nähen.

So komme ich am Ende doch noch zu einem Weihnachtskleid, auch wenn ich dem WKSA ansonsten fern geblieben bin. Ich habe an den WKSA-Tagen immer mal in die lang und länger werdende Linkliste geguckt, aber längst keinen umfassenden oder systematischen Überblick bekommen. Konsequenterweise habe ich mir auch den heutigen Montag als Finaltag gemerkt... 

Ohne Katharinas Aktion hätte ich es aber in diesem Jahr sicher einfach sein gelassen. Danke für die Motivation, liebe Katharina und für die Mühe, die Du Dir mit der Organisation gemacht hast!