Beim Himmelfahrtskommando von Alex und Steffi und etwa 80 weiteren Frühlingsnäherinnen geht es heute um die Offensive:
Es geht los. Zuschneiden, heften, erste Anprobe. Yippieh oder oje?
Mein Schlachtplan von letzter Woche sah im Wesentlichen so aus: Noch schnell ein Sommerkleid fertig nähen und dann an den Mantel machen. Sprich: Samstagabend nen Wein aufmachen, Schnitt abpausen und Stoff zuschneiden.
Es kam jedoch anders.
Den Samstag verbrachte ich u.a. damit meine Sommerkleidung aus dem Winterquartier und die Winterkleidung ins Sommerquartier umzupacken. Völlig untypisch für mich, war ich dabei recht rigoros und produzierte so einen ansehnlichen Stapel mit aussortierten Sommersachen. Kleider und Röcke, die nicht so sind, wie sie sein sollten.
Jetzt ist Platz für Neues. Und nicht nur das: Aufgrund des guten Wetters besteht eine akute Notwendigkeit, ein paar gute Stücke mit Gelinggarantie zu nähen. Ich BRAUCHE einfach schöne Kleider und Röcke für das frühsommerliche Wetter.
Und diese gestrige Übung in Entschlackung hat mich bewogen, meine Pläne über den Haufen zu werfen. Mir ist klar geworden: Ich brauche keinen Mantel. Ich muss haushalten mit Zeit und Energie und werde deshalb eben diese knappen Ressourcen aufwenden für eine schöne Frühlingssommergarderobe. Dieser Post von Lucy hat mich in meiner Entscheidung bestärkt. Es ist grad nicht an der Zeit für einen Mantel.
Ein neues Sommerkleid ist soeben in den Schrank eingezogen: Ein tolles Probekleid von Mc Call´s 6503, dem Schnitt den ich mir vor Kurzem in den USA (nach-) bestellt habe, zusammen mit einigen weiteren tollen Stücken. Ich könnte mir vorstellen, als neue Herausforderung zwei weitere der Schnitte auszuprobieren und zu schönen Sommerkleidern zu verarbeiten, die - das ist der Anspruch - im nächsten Jahr nicht aussortiert werden.
Weiter bin ich mit meinem Plan B noch nicht und weiß auch nicht ob
Ich hoffe sehr, dass die anderen Teilnehmerinnen eine erfolgreiche Woche hatten.



