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Samstag, 2. April 2016

Monatsrückblick März 2016

"Der März war ein richtig schöner Monat!"
Auf diesen Satz reagierte mein Mann neulich ziemlich irritiert. "Ist das Dein Ernst?! Würdest Du Dir das bitte aufschreiben, damit Du's nicht vergisst?" Offfenbar hatten wir da recht unterschiedliche Wahrnehmungen und offenbar habe ich mich ein paar Mal über dies und das beschwert und gejammert. Aber in den anderen Zeiten habe ich viele schöne Sachen gemacht - und die Zeit weitgehend genossen.

Was waren die Highlights?

Als erstes, ganz wichtig: Mein Projekt ist nun wirklich und wahrhaftig durch: bewilligt und in trockenen Tüchern. Reichlich anderthalb Jahre habe ich mich mit der Idee und dem Antrag beschäftigt und schon ungezählte Stunden reingesteckt. Ich bin, sehr unglücklich mit meiner bisherigen Arbeitssituation, bewusst in die Arbeitslosigkeit gegangen - in der Hoffnung, dass es dann auch wirklich weiter geht. Es gab keinen konkreten Plan B. Die ganze Zeit sah es gut aus und ich war sehr zuversichtlich - aber ganz sicher ist es jetzt seit 2 Wochen.

Es handelt sich um ein klassisches drittmittelfinanziertes praxisnahes Forschungsprojekt für das Agrarministerium, im Rahmen des Bundesprogramms ökologischer Landbau. Wir wollen uns - so viel verrate ich jetzt mal - das relativ neue Phänomen des unverpackten Einkaufens angucken, im Rahmen einer qualitativen Systemanalyse und dabei gucken, was für Herausforderungen, Probleme und Lösungen es gibt für die Erzeuger, Verarbeiter, Händler und Kunden. Mittlerweile gibt es über 30 Läden in ganz Deutschland und etliche in anderen Ländern - und die gucken wir uns jetzt mal gut an.

Glücklicherweise ist das Projekt gut ausgestattet. Zu den bescheidenen Bedinungen in der Forschung gehört oftmals, dass Projekte gnadenlos unterfinanziert sind - darauf hatte ich keine Lust mehr. Und war erfolgreich: Neben meiner 70%-Stelle habe ich eine weitere halbe Kraft, die wir hoffentlich nächste Woche finden - bei den Bewerbungsgesprächen. Auf die Ausschreibung haben sich unglaubliche 100 Personen gemeldet - entsprechend gut beschäftigt war ich die letzten Tage. Guter Nebeneffekt: Ich hab einiges über gute und schlechte Bewerbungen gelernt...

Nachdem das jetzt mal durch ist, kann ich nun also die freie Zeit wirklich genießen.

Und es waren Ferien!

In der ersten Woche habe ich mit meinen Töchtern etliche Ausflüge gemacht - ich bin immer wieder begeistert über die Angebote, die es in Berlin für Kinder und Familien gibt. Ich glaube, das sind wir hier echt verwöhnt.

Wir waren im FEZ - wie schon in den vergangenen Ferien auch -, ein wirklich toller Ort für Kinder, mit einem riesengroßen Aussengelände, einem Schwimmbad, Theater und umfangreichen Ferienprogrammen. Ich mache hier jetzt einfach mal Werbung, da ich denke, dass das Besucher nicht unbedingt auf dem Schirm haben: Wer mal mit Familie in Berlin zu Besuch ist - fahrt ruhig mal ins FEZ.

Oder auf Karl's Erdbeerhof - da waren wir nämlich auch noch, ganz sicher nicht zum letzten Mal.

Dann haben wir Filme geguckt - die Minions bei A*azon Prime und Zoomania im Kino - der Film hat mir wahnsinnig gut gefallen, auf gleicher Stufe wie "Alles steht Kopf"!

Und dann waren wir noch im MachMitMuseum in Prenzlauer Berg - dort konnte man Küken beim Schlüpfen zugucken - voll süüüüß :)



Und es gab noch andere Filme, die mich völlig begeistert haben, beides Oscargewinner: Spotlight und Raum, absolut sehenswert.

Und dann haben wir viel Musik gehört, auf der Oster-Autofahrt nach Westfalen und als Privatkonzert, im Kinderzimmer:







Und Dota wird hier auch grad mit großer Begeisterung mitgesungen:



Super, oder?

So, und gestern - also schon im April - dann das ganz große Highlight: Unser 11. Hochzeitstag! Wir waren im Nansen - sehr, sehr lecker!

Ich finde, das reicht für einen Monat...

und wünsche allen ein supersonnigschönes Wochenende!

Donnerstag, 2. Februar 2012

Lieder meines Lebens

Ab sofort gibt es bei *talentfreischön* eine neue Kategorie: die Lieder meines Leben.
Ich werde in loser Folge hier kurz Lieder vorstellen, die in meinem Leben eine wichtige Rolle gespielt haben oder die ich einfach zu einer bestimmten Zeit hörte oder immer gerne höre.

Als Radio1 Hörerin mag ich die Sendung von Bettina Rust am Sonntagnachmittag, Hörbar Rust. Die Gäste bestimmen das Musikprogramm und erzählen kurz etwas zu den ausgewählten Stücken, immer mit biografischem Bezug. Oft, wenn ich die Sendung höre, frage ich mich was ich wohl mitnehmen würde - nicht, dass ich damit rechne mal eingeladen zu werden...

Ich hab schon einiges an Ideen gesammelt, die Sendungen Wochen bis zum Sommer sind schon voll. Ich bin selbst gespannt, auf was für verschüttete Lieder und Geschichten ich komme. Es wird auch einiges peinliches dabei sein, so viel ist sicher.

Beginnen werde ich mit den Helden:


Ich hab mich heute Morgen wahnsinnig gefreut, dieses doch recht selten im Radio gespielte Lied mal wieder zu hören. GsD mussten meine Töchter nicht miterleben, wie ihre Mutter im Auto sitzend dieses großartige Lied mitgegrölt hat. Danach war der Tag gelaufen. Sumsumsum.

Frau Holofernes hab ich schonmal im Graefekiez gesehen, mit Hollandrad und Kindersitz. (Klar, wie auch sonst???)* Ich hab noch nie richtig doofe Sachen von ihr gehört. Richtig gut fand ich einen Text von ihr zum Thema Mutterangst, den ich leider nicht finde im Netz, sehr berührend, wahr, ünerhaupt nicht abgeschmackt. Als Ersatz: dieses Interview in der FAZ. Klasse fand ich Ihren Konter auf die Bild-Anfrage für deren Ätz-Kampagne. Konnte ich inhaltlich voll mittragen.

Die dazugehörige Platte ist hier rauf- und runtergespielt worden. Ich finde sie nach wie vor klasse, absolut hörenswert, jedes einzelne Lied "hat was". (Die Nachfolgerplatte hab ich dann aber gar nicht gekauft) Das Denkmal steht also stellvertretend für die ganze Platte. Toll, oder?

*Frau Primavera: die wär doch was für die bemerkenswerten Frauen, oder?