Montag, 16. Juli 2012

And the winner is...

Wie versprochen haben L1 und ich heute die Lostrommel gerührt und die Gewinnerin meines Stoffpakets ermittelt. L1 hat sich als Glücksfee betätigt und ihren Job sehr gewissenhaft und respektvoll erledigt. Auf notariellen Beistand verzichteten wir.

Hier nochmal der Gewinn:


Zuerst: 41 Lose ausschneiden...
...beschriften und ordentlich knicken.

Dann alle hinein in die Losbox und nochmal gut mischen.
 

 Jetzt: Ein Los ziehen! Spannend...
And the winner is: die Nummer 6! Juchhee!

Gleichmal schnell nachgeschaut, wer sich hinter der Glücksnummer verbirgt: Christel (Christine*?) von oh-mimmi! TuschTrara! Herzlichen Glückwunsch, liebe Christel!
* Ich dachte: Christel, aber im Blogportrait wirst Du Christine genannt. Wie auch immer: Du weißt ja wer gemeint ist...

Damit das Paket sich auf den Weg machen kann gen Süden: schreib mir doch bitte eine mail an talentfreischoen_melleni ÄT web.de - dann klären wir die Modalitäten.

Wie im richtigen Leben gilt natürlich auch hier: Es kann nur einen Gewinner geben, nicht traurig sein, wenn Ihr nicht Christel seid :-) Ich hab mich über alle Mitmacherinnen gefreut! Im nächsten Jahr - spätestens - gibt's wieder ein Paket, versprochen.

Melleni

Sonntag, 15. Juli 2012

Wochenrückblick KW 28

[GEFREUT1] Über ein höchst entspannte Woche, Chefin und Kollegin im Urlaub, Sommerloch, discussionpaper veröffentlicht, so könnt's weiter gehen. Geht's auch erstmal.

[GEFREUT2] Mitte der Woche kam nach knapp 2 Wochen meine Familie zurück. Ich hab die freie Zeit sehr genossen und mich so gefreut, als die drei wieder gesund und munter zurück zu Hause waren. Ich frag mich, ob sich die Kleine in den knapp 2 Wochen so verändert hat oder ob es daran liegt, dass ich sie die Zeit nicht gesehen habe. Sie hat wieder neue Sachen drauf, die meist mit "NEIN!" anfangen und/oder enden. Gerne auch: "NeinNeinNein! Aufkeinfall!" Dreimal Fußstampfen. Aufkeinfall! Pädagogisch sinnvoll ist Lachen in der Situation aufkeinfall, würd ich sagen, is aber ziemlich lustig dieser kleine, nicht mal 2 Jahre alte Wutzwerg.

[GEFREUT3] Na klar, über Eure tollen Feedbacks zum Bloggeburtstag. Habt vielen Dank für Eure lieben Worte, die mich insgesamt sehr motiviert haben. Das war eine gute Idee, den Jahrestag zu nutzen und Euch um ein kleines Feedback zu bitten - man weiß ja nicht, ob man mit dem was man da so tut, in seiner Freizeit, irgendwen erreicht und den "richtigen" Ton trifft. Tausend Dank!
Auf die Idee mit der Schrift wäre ich nicht gekommen - gut, dass wir mal drüber gesprochen haben! Die Tipps werde ich beherzigen und berücksichtigen, versprochen. Aber Innovationen dauern bei mir erfahrungsgemäß immer etwas länger. Bis die neue Kamera zum Einsatz kommt kann auch noch ein bisschen dauern...
Die Lose sind schon geschrieben, morgen früh wird meine persönliche Glücksfee zum Einsatz kommen und die Glückliche ermitteln, die sich über das Stoffpaket freuen kann. Morgen abend dann mehr!

[GEKOCHT] In Ermangelung eines geregelten Tagesablaufs einer zu versorgenden Familie blieb bei mir diese Woche die Küche weitgehend kalt.

[GENÄHT] Ich war produktiv: Anderthalb mal NewLook 6069!

[GEFRAGT] Ob es überhaupt irgendeinen Sinn macht, sich noch Sommerkleider zu nähen, wenn man die doch nicht anzieht. Ob es im September in Kalifornien noch warm genug ist, diese Kleider zu tragen, so dass es doch wieder Sinn macht. Ob der Sommer nochmal kommt. Ob der Himmel nicht irgendwann mal ausgeregnet ist.

[GELESEN] Alles Familie - unser aktueller Vorlesehit. Die gesellschaftliche Realität und familiäre Pluralität jenseits VaterMutterKind wird unaufgeregt, kindgerecht und witzig dargestellt. L2 findet's uneingeschränkt gut, deshalb: sehr empfehlenswert.

Die Rache des Käfers: Die vermeintlich moderne Form der Landwirtschaft ist und bleibt hoffnungslos antiquiert und rückständig. Im Namen eines vermeintlichen Fortschritts schafft der Mensch immer neue Probleme, die er mit den immer gleichen Methoden, immer mehr vom Gleichen (mehr Technik, mehr Chemie), zu "lösen" versucht. Sicherlich sitzen schon jede Menge hochdotierte Gentechniker in den Laboren an der "Lösung" der Resistenz. Diese Kurzfriststrategie basiert wohl leider nicht auf reinem kurzfristigen Profitstreben, sondern auf dem Unvermögen, konsequent ganzheitlich zu denken.

Freitag, 13. Juli 2012

Verlosung! Bloggeburtstag! Ein Jahr talentfreischön!

Heute ist es soweit: Mein "Baby" wird 1!
Heute vor einem Jahr ist hier der erste Post erschienen, gleich darauf der zweite: ein Bericht aus London. 187 Posts später kann ich von ganzem Herzen sagen: Gut dass ich mich getraut habe!

Das bloggen gehört seitdem zu meinem Leben. Bloggen ohne Nähen macht keinen Sinn für mich - worüber sollte ich schreiben? - aber Nähen ohne Bloggen...? Ginge sicher, wäre aber viel langweiliger. Das Nähen ist ja kein sehr kommunikatives Hobby, man sitzt (!) allein (!) im Kämmerlein (!), ärgert (!) sich, freut (!) sich, aber bleibt am Ende doch allein mit seiner Leidenschaft. OK, man kann sich zusammentun, einen Kurs besuchen, ein privates Nähkränzchen organisieren. Was aber, wenn man niemanden kennt, der die Leidenschaft teilt?

Da bietet das web 2.0 ja doch ungeahnte Möglichkeiten. Juchhee!

In Hab ich selbstgemacht heißt es sinngemäß: Man kann natürlich versuchen, seine Freunde von seinem Hobby zu überzeugen - besser (weil erfolgversprechender) ist es jedoch, sich Freunde zu suchen, die das gleiche Hobby pflegen, hegen, lieben.

Vermutlich wird sich der Begriff der "Freundschaft" in Zeiten des Internets merklich ändern. (Hat er ja schon, wenn man nur an facebook denkt, aber da kenn ich mich nich so aus... :-) Üblicherweise kennt man seine Freunde ja in echt, hat eine gewisse Zeit seines Lebens mit ihnen verbracht, was eine räumliche Nähe über einen gewissen Zeitraum voraussetzt und hat eine mehr oder weniger große Übereinstimmung in signifikanten Lebensbereichen. Bei Näh-Blog-Freunden ist das nicht unbedingt so. Juli hat es sinngemäß mal so ausgedrückt: "Kann man Leute vermissen, die man noch nie oder erst einmal in seinem Leben gesehen hat?" Das ist einem Nicht digital native doch ein wenig suspekt. Und ohne den Begriff der Freundschaft überstrapazieren zu wollen, möchte ich doch antworten: Ja, kann man sicher. Auf jeden Fall kann man über ein gemeinsames Hobby feine, freundschaftliche Netze stricken und Menschen aus Haut und Haaren ins Herz schließen. Und der Vorteil des bloggens ist ja, dass man sich trotzdem immer sieht! (Liebe Grüße nach AC!)

Was ich sagen will: Das neue Hobby hat mein Leben reicher gemacht. Alles drei gehört seitdem zusammen: Nähen & Leben & Schreiben.

Und weil es zum Geburtstag ja üblicherweise Geschenke gibt, war ich auf dem Markt, hab ein Päckchen geschnürt und veranstalte hier jetzt eine kleine Verlosung. Wer daran teilnehmen will - egal ob mit oder ohne blog! -, hinterlässt mir (bis Sonntag abend, 23 Uhr) hier einfach einen Kommentar. Schreibt mir bei der Gelegenheit doch bitte, was Euch an talentfreischoen gefällt und wo es "Verbesserungspotential" gibt (sprich: was ist noch nicht so doll und könnte besser sein :-)?) Irgendwann muss ich mal an das Layout - *augenroll* - vielleicht habt Ihr da Tipps? Was lest Ihr gerne, was würdet Ihr gerne lesen, was kann ich mir zukünftig "schenken"? Lobhudeleien werden wohlwollend angenommen, ich freu mich aber auch über echte konstruktive Kritik.

So, bevor Ihr in die Tastatur haut: hier noch ein paar Eindrücke vom Geburtstagsgeschenk:
 

Es finden sich darin:

* anderthalb Meter sehr feiner roter Baumwollstoff, perfekt für ein schmales Kleid oder einen Rock
* zwei Meter qualitativ hochwertiger schwarz-weisser Ringeljersey, vielleicht für ein schnelles Strandkleid?
* zwei Meter luftige karierte Sommerbaumwolle, für das sich sicher Verwendung findet, sobald der Sommer wieder vorbeischaut - da sollte man gewappnet sein!
* mehrere Meter hübsche Spitze, gespendet von Frau Alois, sie ist da immer flott dabei mit der Schere und schenkt mir gerne was aus ihrem großen Fundus...
* je zwei Meter rosa Schrägband und weiße Paspel

und last but not least:
* Glitzerlidschatten für ein bisschen Glamour im Leben 

Ich hab mir Mühe gegeben, ein schönes Paket zu schnüren, das vielleicht der einen oder anderen gefällt.
Jetzt bin ich auf Eure Kommentare sehr gespannt!

Hier nochmal das Gesamtbild:


Melleni

Mittwoch, 11. Juli 2012

Die gute Nachricht des Tages

Freiberufliche Hebammen in der Geburtshilfe bekommen künftig mehr Geld für Geburten. Damit werden die stark gestiegenen Kosten für private Haftpflichtversicherungen kompensiert.

Meine beiden Töchter sind im Geburtshaus zur Welt gekommen. (Und zwar in der Fera. Das Geburtshaus arbeitet nach einem, aus meiner Sicht: perfekten, Konzept: hebammengeleitete Geburt im Geburtshaus mit Anschluss an eine Klinik für den Fall der Fälle. So sind sie in der Lage, z.B. PDA zu nutzen und allen medizinischen Schnick und Schnack, falls es wirklich nötig wird.)
In der ersten Schwangerschaft habe ich drei Freundinnen gefragt, wo sie zur Geburt waren, jedes Mal war die Antwort: In der Fera. Als ich dann das Haus kennengelernt hatte, war schnell klar: hier sind wir richtig. Das ist genau das richtige Maß an alternativer Geburtshilfe, Individualität und Selbstbestimmtheit auf der einen und Sicherheit - im Hintergrund! - auf der anderen Seite.

Die Hebammen arbeiten dort freiberuflich und machen einen hervorragenden Job. So eine Geburt erfordert immenses Wissen, sie zieht sich ja gerne mal hin und ist mitunter Knochenarbeit. Der größte Unterschied zwischen hebammengeleiteter Geburt und stärker schulmedizinischer Geburt scheint mir zu sein, dass in ersterem Fall Hebammen möglichst alles tun, um die Frau im weitesten Sinne unversehrt durch die Geburt zu bekommen. So habe ich das zumindest erlebt. Und das ist aus meiner Sicht unbezahlbar.

Hebammen, die diese wertvolle Arbeit machen, werden immer weniger. Mit Pekip-Kursen und Schwangerenyoga lässt sich deutlich entspannter Geld verdienen und die Arbeitszeiten sind planbar. Meine Nachsorgehebamme sagte, dass sie die ersten 15 (!) Geburten im Jahr ausschließlich für die Versicherung macht. Danach "verdient" sie was. Die Wahlfreiheit zwischen Krankenhaus und Geburtshaus oder Hausgeburt ist akut bedroht, einfach weil diesen Job unter diesen Bedingungen immer weniger machen wollen.

Insofern scheint die Einigung auf eine Erhöhung der Bezüge für Geburten eine gute Nachricht zu sein. Die Süddeutsche verweist jedoch darauf, dass mit diesen 25,60 € gerade mal die Erhöhung kompensiert wurde. Sie verdienen somit keinen Cent mehr. Die Hebammen fordern jedoch eine kräftige Erhöhung ihrer Honorare. Eine Forderung, die in meinen Augen absolut berechtigt ist: Hebammen erhalten mit umgerechnet 7,50 € nicht mal den in der Diskussion befindlichen Mindestlohn. Ausserklinische Geburten sind deutlich günstiger als Geburten im Krankenhaus. Absurd: Diejenigen, die die Arbeit machen, können von ihrer Arbeit kaum leben, geben die Tätigkeit der freien Geburtshilfe womöglich auf, so dass Geburten mittelfristig "nur noch" im Krankenhaus stattfinden - was die Kosten schließlich in die Höhe treibt...

Diese Erhöhung ist auch deshalb eine gute Nachricht, weil sie zeigt: konzertierter Protest und Einsatz mit langem Atem für die eigenen Interessen bringt - mitunter - doch etwas.

Ich hoffe, dass die Hebammen mit ihrer weiteren Forderung Erfolg haben, damit Frauen sich auch in Zukunft für eine selbstbestimmte Geburt entscheiden können!

Montag, 9. Juli 2012

Streifen? Streifen!

Meike hat den Juli (und August) zum Streifenmonat ausgerufen. Jetzt komme ich endlich mal dazu, den schon länger geplanten Post zu schreiben.
Ein Blick in meinen Schrank ergibt: kaum Streifen. Offenbar hält sich bisher meine Affinität zum Gestreiften in engen Grenzen.

Das schönste gestreifte Kleid ist nicht selbst genäht, sondern secondhand gekauft: Ein original 60er (oder doch eher 70er?) Jahre Kleid von hier.


Offenbar hatte ich während der letzten Schwangerschaft eine (kleine) Streifenschwäche, denn hier sind ein paar gestreifte Kleidungsstücke entstanden: Ein Rock aus einer älteren Ottobre und ein Shirt, ebenfalls aus der Ottobre.

Eine meiner Schwangerschafts-Valeskas, mit Blümchen(!)-Streifen und Streifenfutter in der Tasche.
Dann noch das Lümmel-Knotenkleid, erstaunlich identisch mit Julias letztem MMM:

Ein fürchterlich verkorkster Rock:
Und die einzige Nichtschwangerschafts-Valeska, die für den nächsten Herbst noch geändert wird.
So. Nicht so ne dolle Bilanz, würde ich sagen.
Was gibt denn das Stofflager her? Diese drei Stoffe lagern dort grad:

Ein leicht-wolliger schwarzer Streifenstoff, der sich durchaus auch für einen Sommerrock eignen würde. Ein Sommer-Anzugstoff, in schönem beige mit Nadelstreifen.
Und dieser helle türkise Baumwollstoff, der so eine plastische Struktur hat und sich wie Sersukker anfasst, der knautscht und mich etwas ratlos macht.

Meine Pläne sahen vor, dass ich den Nadelstreifen zu Kleid Vogue V 8613 zu machen und den türkisen zu...???? Tja, da bin ich grad ein bisschen unschlüssig. Vielleicht diesen zu dem Vogue-Kleid, also ein halbes Hemdblusenkleid? Mit schräg laufenden Streifen, wie das rote Kleid? Oder das Kleid 105? Oder was ganz anderes???

Ich bin hin- und hergerissen. So richtig hauen mich die Stoffe nicht von den Socken. Ich brauche ein paar Jerseykleider und plane jetzt langsam auch mal meine Urlaubsgarderobe. Habt Ihr Ideen?
Ich werde also nochmal in mich gehen. Gut Ding will Weile haben.

Melleni



Wochenrückblick KW 26 + 27

[GEREIST] Die letzten zwei Wochen standen ganz im Zeichen der Kitaferien :-)
Zuerst habe ich eine knappe Woche zusammen mit L1+2 in OWL bei meinen Eltern verbracht. Seit Montag bin ich - alleine - wieder hier. Anderthalb Wochen kinderfrei - ich finde wir haben die Zeit bislang sehr gut genutzt.

[GEFREUT] Über einen Kurzbesuch bei meiner Freundin B. in Osnabrück mit L1. Über ihren Mut, mit dem wirklich sehr großen Hund dort spazieren zu gehen. Über den spontanen Übernachtungsbesuch einer Freundin am Donnerstag.

[GEÄRGERT] Über dieses "Sommer"wetter. Und dann dieses ältere Ehepaar im Zug. Ich hatte mich mit den beiden Mädchen - sehr frech! - auf ihre reservierten Plätze gesetzt und direkt mal das Essen ausgepackt. Mit zwei Kindern reist es sich einfach einfacher am Tisch. Als sie reinkamen, erklärte ich kurz und fragte, sehr freundlich, ob es für sie ok sei, wenn wir sitzen bleiben - es wäre dann für alle eine entspanntere Fahrt, oder ob sie auf ihren Platz wollten. Er antwortete kurz und knapp: Natürlich sitzen wir auf unserem Platz. Ich habe gedacht ich höre nicht richtig. Meine Frage allein schien eine Zumutung. Schon klar, ich hab die Regeln gebrochen, aber... Also: Essen einpacken, Kinder umplatzieren. Alles unter den unfreundlichen Blicken des (Schweizer?) Paares. L1 macht, völlig untypisch, Theater. Wehrt sich mit Heulen und Zähneklappern gegen die Umsetzung. Ich denk ich spinn. Irgendwann sitzen alle. Das Paar auch. Ich hab sehr schlechte Laune. Die beiden sprechen während der Fahrt von Berlin nach Kassel original KEIN Wort miteinander. Das kann nun nicht an mir liegen, denke ich, die SIND so. L1 knackt eigentlich auf Zugfahrten JEDEN. Hier beisst sie auf Granit. Irgendwann sagt sie: Wem gehört denn die Jacke? Dem Opa? Ach, ich glaub, der ist gar kein Opa. Mh, ja, vermutlich hatte sie recht. Ich fands lustig. Beim Ausstieg: Kein Hilfsangebot für den Koffer, nichts. (Nicht, dass ich mir hätte helfen lassen...) Nur die Frage: wie man SO traurig werden kann, um Himmels willen.

[GEKOCHT] Praktisch nichts. Nur so Kleinkram. aber heute: Pasta mit Pilz-Bohnen-Sahne. Lecker. Ansonsten hab ich mich bekochen lassen: erst von meiner Mama, dann unterwegs. Wir haben die Woche genutzt und sind fast jeden Abend aus gegangen. War toll!

 Tapas satt:


Frühstück

 [GEGUCKT] Im Freiluftkino Friedrichshain Gerhard Richter Painting. Sehr sehenswert!
 [GEERNTET] Die Johannisbeeren. Die kommen erstmal ins Kühlfach, danach werden sie vom Liebsten zu Gelee gekocht. Die Produktion vom letzten Jahr hat bis vor ca. 2 Monaten gehalten.

[GENÄHT] 2 (!) mal dieses durchaus schöne Kleid aus der Burda (5/2007) - ich habe mich nochmal an die Weitung des zu engen Kleides gemacht, und fürchte: es wird nichts... :-(
 hier der neue Stoff:


[GEPLANT] Den nahende Bloggeburtstag mit kleiner Verlosung!

[GEFEIERT] Meinen Geburtstag. Der Ausflug nach Potsdam fiel leider sprichwörtlich ins Wasser. Wir hatten dann einen etnspannten Tag zu Hause und sind dann Tapas essen gegangen und Coktails trinken in der Weserstraße im Holz-Kohlen, sehr schön!

[GEWUNDERT] Das Kleid kenn ich doch...? Gibt's doch nicht!
Doch! Diese nette Frau hatte doch tatsächlich mein "Miami Vice"-Kleid als Zweiteiler an. Der Stoff: auch vom Markt. Sie hatte ihn mit nach Brasilien (!) genommen, um sich das Set nähen zu lassen. Witzig, oder? Ach ja: das Baby im Tuch ist seit 4 Wochen auf der Welt...

[GELESEN] Die Kommentare von Mely Kiyak zum NSU-Ausschuss: Teil 1, 2, 3 und - ebenfalls mit Grausen - über den neuen Bluttest, mit dem Kinder mit Down Syndrom/Trisomie 21, und zwar nur die, noch einfacher aussortiert werden können, ganz ohne "Nebenwirkungen".

Samstag, 7. Juli 2012

Auf ein Neues!

Und zwar gleich dreimal:
Heute startet für mich ein neues Lebensjahr. Aus diesem Anlass habe ich mir gestern ein neues Kleid genäht, das ich heute dem Anlass (Sommer! Geburtstag!) gemäß tragen wollte.
Daraus wird nun leider nichts. Was besonders schade ist, da es richtig, richtig, richtig schön geworden ist. Also, an sich.

Ich trag bisher so Kleider niemals nicht. Ist so ein Komplexeding (die dicken Oberarme, alles schwabbelt! Und so käsig!) Nur in der zweiten Schwangerschaft hatte ich ein wunderschönes Nicht-Schwangerschaft-Spaghettiträgerkleid von HasiundMausi, das isch praktisch nicht ausgezogen habe, da es affig warm war. Ich bin jetzt einfach mal mutig und werde den Komplex überwinden. Jawollja.


Und das kam so: Der Schnitt ist aus einer Burda aus 2007 oder so - Details reiche ich nach! Der Stoff ist von Frau Alois, eine schöne, leichte Popeline in einem satten Rot, dunkler als auf den Fotos. Gewählt habe ich die Größe 42, von der ich ausging, dass sie passt. 
Ich hab mir gestern den Tag für das Nähen reserviert. Schwankte sehr zwischen diesem (neuen) Schnitt und dem Kleid 105, da es hier jetzt grad mal subtropisch ist und ich keine richtigen Sommersonnenkleider habe, entschied ich mich hierfür. Das birgt ja immer das Risiko, das es nichts wird. Ich hielt das Risiko für gering. Insgesamt habe ich 6 Stunden gebraucht, alles inklusive (abpausen, zuschneiden, nähen), inklusive einer knappen Stunde Pause zur Stärkung.

Die Paspeln haben natürlich ein bisschen Zeit beansprucht und dieses Mal ist mir die bescheuerte Markierungspraxis mit diesen Ziffern bei Burda sehr auf den Keks gegangen. Ich finde da die amerikanischen Schnitte mit ihren schönen Dreiecken irgendwie schlauer. Aber vielleicht liegt das auch an mir... Was ich sagen will: Beim zweiten Mal - das es sicher geben wird! - hab ich es sicher in 4 Stunden fertig.

Das Kleid ist für meine Verhältnisse sehr gut geworden - wenn ich es nicht von hinten ansehe... Mh. Doof das. Aber vorne und seitlich ist alles gut :-) Naja, und die Träger sind deutlich zu lang. Es eignet sich jetzt für ein kokettes Schulterrutschen so a la Lolita, hüstel, aber gut, mit 37 :-( ist das ja auch nicht mehr zeitgemäß...
Jetzt kommt das große Aber: Es passt nicht. Es ist zu knapp, zu eng. Gestern abend dachte ich, ich kann es gleich einmotten, verschenken oder umfunktionieren. Heute, bei Lichte betrachtet hab ich das Gefühl, es braucht nur ganz wenig mehr Luft. Also vielleicht nochmal an die Seiten und den RV ran? Was meint Ihr?


Deshalb hab ich heut enichts anzuziehen und bleibe also zu Hause werde ich heute ein anderes Sommerkleid anziehen und einen schönen Ausflug nach Potsdam machen. Auf dem Pfingstberg werden wir schönen Klängen lauschen und uns dann in die Stadt für eine Nacht stürzen, schön essen, vielleicht tanzen, wer weiß? Die Kinder sind noch bei den Großeltern, eine gute Gelegenheit! Menno, das Kleid wäre perfekt gewesen, schnief.

Fehlt noch das 3. Neue.
Steckt hier drin:

Und sieht so aus:
Geil, oder?!?!

Habt ein schönes Wochenende!

Melleni