Montag, 14. November 2011

Weihnachtskleid Sew-Along 2011: meine Wahl

Die Sew-Along Initiative von Cat gefällt mir sehr.
Keine Frage: ich bin dabei!



Ein Weihnachtskleid wird eh genäht, warum nicht die Entstehung dokumentieren und einen Fotoroman in Etappen daraus machen und im virtuelle Netzwerk Fragen diskutieren.

Heute, am Tag 1 des Sew-Along, steht die Schnittmusterauswahl an.

Ich könnte jetzt eine lange Geschichte erzählen, wie schwer ich mich getan habe mit der Auswahl. Eine SOLCHE Entscheidung will ja gut getroffen sein.

Aber ich mach es mal nicht spannender als nötig. Denn bereits vor der Initiative stand das diesjährige Weihnachtskleid fest: Butterick 5281.

So, jetzt ist's raus.

Stellt sich die Frage: langärmelig oder kurz? Klar: lang!
Größe 16 (42) oder 14 (40)?
Als Stoff schwebt mir ein schöner leichter Wollstoff in petrol oder beige vor.

Bin sehr gespannt, was Ihr Euch ausgesucht habt.
Melleni

Mittwoch, 9. November 2011

MeMadeMittwoch - ein neues Kleid

 Das vergangene (kinderfreie) Wochenende habe ich - neben dem großartigen Bloggerinnen-Wochenende - recht intensiv zum Nähen genutzt. Ein neues Wasserfallkleid wurde fertig, und ein neuer Kleiderschnitt wurde getestet.
Es handelt sich um diesen recht aparten Schnitt von Simplicity (aus dem Simplicity-Sammelheft vom Sommer).

Der Stoff ist frisch vom Markt, am Freitag mit 8 Damen zusammen gekauft, ein feiner, weicher, grauer Wollstoff mit hübsch-dezentem roten Faden.

Ich war guter Dinge, dass das Kleid am Samstag fertig wird für das Treffen am Sonntag. Weit gefehlt: es hat zwar auf den letzten Drücker geklappt - um viertel vor sieben hab ich die Maschine ausgemacht - jedoch gefiel mir das Ergebnis nur bedingt: Das Kleid war deutlich zu groß.

Montagabend habe ich mich dann nochmal dran gemacht um es zu ändern.
Zufrieden bin ich immer noch nicht.
Zum einen finde ich den Schnitt wirklich sehr schön. Auf den ersten Blick ist auch dieses Kleid gelungen. Aber auf den zweiten: leider nicht. Atelier Felu hat gerade das gleiche Problem geschildert.

Ich hab das Kleid in Größe 42 zugeschnitten, nachdem ich gestern einiges an Taille und über der Brust abgenommen hab ich fast das Gefühl: 38 hätte gepasst.

Unter den Armen erscheint es mir allerdings ein bisschen knapp.

Aber das Oberteil ist nach wie vor zu weit.

Ogottogottogott, gut, dass ich mich hinten nur selten sehe. Kreisch - was macht man denn da???



So, die Damen, Ihre Meinung ist gefragt: Noch mehr abnehmen im Brustbereich und hinten? Neues Kleid in 40 (oder gar 38???) nähen? Oder so eine Mischgröße machen: oben 38, ab Taille 40...? Oder ist das einfach nicht mein Schnitt?

Ach ja: am Sonntag habe ich dann einfach mein rotes Lieblingskleid getragen und mich sehr wohl gefühlt. Wieder was gelernt: Es bringt wirklich nichts, das Nähen übers Knie zu brechen. Manchmal dauerts halt ein bisschen länger. Dann wirds aber vielleicht auch gut.

Ich werde heute leider keine Runde bei den MMM-Frauen drehen können und verabschiede mich für ein paar Tage an die Ostsee.
Jippieeeehhhhh!
Das Wetter soll schön bleiben!
Freu mich so!

Bis die Tage
Melleni

Dienstag, 8. November 2011

Konsum im 21. Jahrhundert

Ich arbeite in einem konsumkritischen Umfeld. Ein nicht unerheblicher Teil der Nachhaltigkeitsforschung handelt vom Wandel nicht-nachhaltiger Lebensstile. Ernährung gehört für mich zentral dazu. Aber wir konsumieren ja nicht nur Erdbeeren (im November), Kartoffeln (aus Ägypten), Putenbrust (für 0,99 €) und Analogkäse (iiihhh). Ein Gutteil unseres Konsums besteht aus Gebrauchswaren (inklusive Elektronika) und, klar, Kleidung.

Ich selbst bin, was Konsum angeht, selbst ausgesprochen ambivalent und lebe alles andere als wirklich nachhaltig. Zu wissen, dass man den ganzen Kram eigentlich nicht braucht und man zu ressourcenintensiv lebt und mit seinem Konsumverhalten strukturell Einfluss nimmt auf Lebens- und Arbeitsweisen von Menschen am anderen Ende der Welt führt natürlich nicht unmittelbar zu einem radikal anderen, nachhaltigen Konsum.

Da ist es gut, wenn man Zeitung liest und so mal wieder zum Nachdenken gebracht wird.

Dieser Artikel hat mich auf die Seite alibaba.com aufmerksam gemacht - eine Plattform des globalisierten Tinnefhandels. Die Margen die angeboten werden bewegen sich im 1000er oder 10.000 Bereich, die Preise eher in cent. Kreisch!

Dazu passend ein nüchtern, anschauliches und sehr lesenswertes Portrait einer jungen Kambodschanerin die für einen Hungerlohn Kleidung für H&M und Co. näht - buchstäblich bis zum Umfallen. (Ich pinne den Artikel mal in der Leiste rechts fest.)

Vielleicht interessiert er ja den einen oder die andere aus der DIY-Welt.

Melleni

Sonntag, 6. November 2011

Danke! - Bloggertreffen Berlin 2001

Danke Ihr Lieben für ein wunderbares Wochenende!
Puh, so viele Eindrücke, schön gekleidete Frauen, Gespräche, Inspiration.



Ein kurzer Rückblick:
Am Freitagmittag hab ich mich von der Arbeit losgeeist, um pünktlich zum Marktbesuch zu kommen.
Ich muss gestehen: ich war ein wenig nervös, wie zu einem Date...
Beim Fahrradabschließen sah ich einen Mantel, den ich schon kannte und konnte Julia und ihre Schwester begrüßen. Ha, das war schonmal ein guter Auftakt.
Es gesellten sich Wiebke, Juli, Maria, Meike, Cat, Lucy und Hella und wir setzten uns in Bewegung, die Stoffstände des Maybachufermarkts zu erkunden.
Ein sehr schöner Anzugstoff hat den Weg zu mir gefunden, sowei zwei tolle Oma-Wollmützen.
Den Abend nutzte ich zum Nähen eines neuen Wasserfallkleides - klar, zu einem solchen Anlass braucht frau was zum Anziehen.

Die noch kleine Runde erweiterte sich am Samstagabend zu einer recht stattlichen Tafel. Bei gutem Essen, ebensolcher Stimmung, Kerzenschein und Wein verging die Zeit wie im Flug (Gruß an den Koch, Wiebke :-)
Die Nervosität des Freitags war verflogen. Es folgten schöne Stunden mit höchst anregenden Gesprächen: Über den besten Schuhladen ganz Ostwestfalens mit Hella, die alte Studienstadt und ehemalige Profs, die wir beide vom Studium kennen mit Frau Kirsche, kopflose Frauen in hiesigen blogs im Unterschied zu US-blogs mit Meike, Maria, Sinje und ??? Den Überblick über alle Gespräche zu behalten ist kaum möglich. Schlau, wer einen Block dabei hatte und sich das ein oder andere notieren konnte.
Die Runde am Sonntag war kaum noch zu bewältigen, falls man den Anspruch hatte, mit allen zu schnacken. Ich erinnere mich an Claudia von machenundtun, Adele, Griselda von Machwerk, Anja, Birgit von Lila und Gelb, Minies, Katharina, Christel von Oh Mimmi, Miriam und Ingrid von Taylormade und Couturette... nicht schlecht, wo ich mir doch so schlecht Namen merken kann. (ich bin mir sicher noch die eine oder andere hier vergessen zu haben, entschuldigt bitte!)


Hach, es war schön!
Wenn wir die Teilnehmerinnenzahl hochrechnen müssen wir uns für nächstes Jahr was gutes einfallen lassen.

Ihr Lieben, ich möchte Euch danken, dass Ihr die Wege auf Euch genommen habt, nach Berlin zu kommen. Ich freue mich sehr, jetzt nicht nur virtuell sondern auch real zu einem Netzwerk wunderbarer Frauen zu gehören und nun bei den Runden im DIY-Netz zu wissen, wer hinter den ganzen schönen blogs steht.

Melleni

Donnerstag, 3. November 2011

Ich seh rot!

Scheinbar hab ich in diesem Jahr ein besonderes Faible für Knallrot. Bewußt oder unbewußt ist seit dem Sommer rot des öfteren in meinem Stoffkaufbeutel gelandet.

Kennt Ihr das: so eine temporäre Vorliebe für bestimmte Farben. Bestimmt, oder? Längere Zeit waren das Beerentöne, was sicher auch an meiner damaligen Brille lag, da passte rot nicht wirklich ins Konzept.

Nun also rot. In meiner Kindheit galt noch: Rothaarigen steht rot nicht. Meine Ma liebt die Farbe, ich habe sie irgendwie lange gemieden. In meiner Jugend war wohl so ein farblos-schwarzer Look angesagt. Keine Ahnung, seit wann rot und ähnliches auch in meinem Kleiderschrank auftaucht. doch, halt: ich erinnere mich an eine Bluse, die ich ziemlich zu Anfang meines Studiums kaufte. Sie hatte einen rot-pinken Farbverlauf, es waren schwarze Blumen drauf und ich habe sie sehr gerne und viel getragen.

Hier das erste rote Kleid dieses Jahres: Das Kleid, das ich zur Taufe von L2 genäht habe, hier schonmal gezeigt.


Beim Roten Faden in Aachen habe ich mir im Sommer Gabardine gekauft - klar, in knallrot.

Daraus sollte natürlich was besonders schönes werden. Das Ergebnis: enttäuschend. Der Rock: zu eng. Das Kleid: richtig doofe Passform (mittlerweile auch mit Ärmeln, trotzdem doof). Lucy hatte die richtige Ahnung: Der Burdaschnitt ist eher was für zierliche, flachbrüstige, kleine Frauen. Bin ich alles drei nicht.



Mehrere Pleiten nacheinander bin ich eigentlich nicht mehr gewöhnt. Um einen Ausgleich zu schaffen, bin ich am Dienstag nach Arbeit und Kita flott zum Markt, einen roten Ersatzstoff zu kaufen. Glück gehabt!

Hier ist nun das Ergebnis: der Burdarock, in rot, passend (diesmal eigentlich ein bisschen zu groß... :-), schick.

Der Stoff hat einen leichten Stretch-Anteil, was ihn sehr trageangenehm macht.



So, ein Projekt für das Bloggerinnen-Wochenende ist damit fertig. Two to go!
Melleni

Mittwoch, 2. November 2011

MeMadeMittwoch - heute mal in herbst-, äh kreischbunt

Die Puristinnen unter Euch: bitte einfach weiter klicken!
Hier gibts heute nichts für Euch zu sehen.

Heute ist es hier BUNT!


Das herrliche Herbstwetter motiviert mich zu dieser herbstlichen Kombi am heutigen MeMadeMittwoch. 
Der Rock ist ein Burdabahnenrock, ich schätze mal vom letzten Herbst. Der Stoff ist die sehr gute Gabardine vom Roten Faden aus Aachen.

Und nun zum Shirt. Letzte Woche entstanden, ursprünglich als Kleid, wieder Onion 2013. Die fertige Fassung war dann doch zu, nunja plakativ, farbig, agressiv fröhlich und in dieser Form alles andere als vorteilhaft. Also habe ich kurzerhand das Kleid gekürzt, jetzt hab ich ein wolliges Shirt, eigentlich schon eher ein Pulli. Ach ja, der Stoff ist ein Wolljersey vom Markt.

Ich denke, der Pulli wird nicht mein Lieblingsteil werden. Aber er trägt sich sehr angenehm, und er sitzt gut. Mal gucken, wie es mit ihm weiter geht. Ich verstehe aber, wenn Ihr Euch jetzt irritiert am Kopf kratzt und denkt: Nicht ihr Ernst, oder?!

Das mögen sich ja schon einige von Euch letzte Woche gedacht haben - und ich kann sie verstehen: Leo-Shirts haben immer einen gewissen billig-touch. So what? Manchmal muss es einfach ein bisschen trashig sein!

Einen Überblick über die elegant-schlichten Modelle der MeMadeDamen von heute gibt es hier.

Liebe Grüße
Melleni

Dienstag, 1. November 2011

Ja, dann sind wa wieder in Berlin

Eben im Radio gehört - als kleine Einstimmung für die Berlin Reisenden des kommenden Wochenendes:


Was soll ich sagen: Ick freu mir, wa!

Das ganze ist schon ganz schön spannend, so ein Groß-Blind-Date in Zeiten des Web 2.0. Und ich bin dabei!
Werden wir genügend Themen haben oder uns anschweigen? (*schlapplach*)
Und wenn wir uns nicht mögen? (*prust*)

So oder so werde ich ein entspanntes Wochenende haben: der Liebste und die beiden Süßen fahren weg - ich werde also schlafen, Sport machen, die Sonne genießen, nähen, Zeitung lesen, die Wohnung putzen, kurz&gut: nichts tun (haha). Es wird großartig.

Eh ichs vergesse: Ich freu mich auf Euch!

Melleni