Posts mit dem Label Wochenrückblick werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Wochenrückblick werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 6. Februar 2016

Monatsrückblick Januar

Ursprünglich habe ich hier im blog mal Wochenrückblicke geführt. Das gefiel mir gut, schlief aber irgendwann aus Zeitgründen ein. Da ich jetzt - eigentlich - wieder etwas mehr Zeit habe, versuche ich mich mal an Monatsrückblicken.

Der Januar ist ja jetzt auch schon ein paar Tage rum. Mein erster Monat ohne Arbeit, sprich: seit 1.1. bin ich ohne Anstellung und werde bei der Arbeitsagentur als Kundin geführt. Bislang blieb mir das erspart, nun ist es passiert - und bislang tut es nicht weh. Ich war drauf vorbereitet (Projekte enden irgendwann) und bin bewusst in die Arbeitslosigkeit gegangen, um mich neu zu orientieren und eine neue Perspektive aufzubauen. Wenn alles gut läuft, beginnt ein neues Projekt, das ich seit anderthalb Jahren verfolge, im April.

Als "Forschungsknecht" in Drittmittelprojekten droht einem heutzutage früher oder später die Arbeitslosigkeit. Die Arbeitsverhältnisse in der Forschung sind wirklich alles andere als rosig, insbesondere was die Perspektiven angeht. Faktisch gibt es die nur sehr, sehr begrenzt.

Aber das ist hier ja eigentlich gar nicht das Thema. Sondern mein erster Monat ohne Erwerbsarbeit. Mitte Dezember dachte ich: Den Januar verbringe ich in der Sauna und vor der Nähmaschine. Tja, es kam dann doch anders. In der Sauna war ich ein halbes Stündchen und genäht hab ich nicht mehr als in anderen Monaten.

Kennt Ihr das? Man hat wenig zu tun und schafft dann auch wenig. So war das auch in diesem Monat. Beziehungsweise: Irgendwie gab es doch noch so viel abzuarbeiten - meinen bisherigen Schreibtisch aufräumen und radikal ausmisten, einen Artikel zu Ende bringen, einen Review schreiben, einen Artikel einer befreundeten Kollegin lesen, zwei Bewerbungen schreiben, am Projektantrag nacharbeiten... -, dass ich gefühlt gar nicht zu den schönen Dingen gekommen bin. Dann war mein Mann auch noch 3 von 4 Wochen krank, so dass "mal am Nachmittag ins Kino gehen" ausfiel - und schwuppdiwupp war der Monat schon wieder rum.

Aber ich will nicht meckern: Am Montag und Dienstag setz ich mich nochmal an den Artikel - und dann ist der Berg wirklich abgearbeitet.

Was wirklich schön war und ich sehr genossen habe: Die Zeit mit den Kindern. Meine kleine Tochter habe ich die letzte Zeit kaum zur Kita gebracht oder geholt, das habe ich jetzt verstärkt übernommen - und das wird nun auch wieder verstärkt mein Job werden, da mein Mann, nach längerer Pause, gerade einen neuen Job angefangen hat.

Was war denn sonst noch im Januar? Was ist erzählenswert? Und was war lesenswert? Gucken wir mal...

Zunächst mal mit einem Thema, über das ich gleich zu Anfang des Monats gestolpert bin und über das ich mich rechtschaffen aufgeregt habe: Im Rahmen einer kleinen Anfrage der Grünen wurde in mehreren Zeitungen über die strukturelle Ungerechtigkeit des Steuersystems berichtet. Es ging darum, dass Frauen, aufgrund der "Wahl" der Steuerklassen 3 und 5, deutlich weniger Ansprüche beim Elterngeld (analog bei anderen Lohnersatzleistungen wie ALG 1) haben und ergo: "bares Geld verschenken".

Das Thema hat mich schon vor Jahren mal beschäftigt und ich hab die Meldung jetzt zum Anlass genommen, zu recherchieren. Ich erinnere mich an ein Gespräch mit einer Freundin vor Jahren, die sich beschwerte, dass "wegen der schlechten Lohnsteuerklasse" netto ja gar nichts übrigbleibt und sich somit das Arbeiten eigentlich gar nicht lohnt, wenn man dann noch die Kitagebühr abzieht...

Ich habe jetzt mal ein paar Text zum Thema recherchiert, die sehr gut die Zusammenhänge darstellen: hier, hier, hier und hier.

Offenbar wählt die allergrößte Mehrheit der verheirateten Paare die für die Frauen (bzw. die weniger Verdienenden) extrem nachteilige Kombination aus Steuerklasse 3 und 5. Mit der Folge, dass "Sie" jeden Monat richtig viel Steuern zahlt und "Er" deutlich weniger, "Sie" somit deutlich weniger Geld in der Tasche hat und "er" mehr. Psychologisch ist das natürlich großer Mist: Man verdient vielleicht eh schon nicht so Bombe (z.B. wegen Teilzeit) und dann wird auch noch richtig viel abgezogen. Was ich mich frage: Warum hinterfragen dieses offensichtlich doofe System nicht mehr Frauen (und auch Männer)?!?

Fakt ist nämlich: Diese Aufteilung ist nicht gottgegeben, man kann es auch ganz anders machen. Die Alternative heißt Faktorverfahren - und die tut nicht mal weh. Im Gegenteil: Unterm Strich zahlt man nämlich immer gleich viel Steuer (!!!), egal welche Kombi man wählt. "Nur" die Aufteilung pro Monat verändert sich - aber das ist meiner Meinung nach alles andere als banal oder eine Marginalie. In dem einen Fall bekommt mein Mann jeden Monat deutlich mehr Geld überwiesen und ich weniger - und am Ende des Jahres müssen viele Paare auch noch oftmals nachzahlen. Beim Faktorverfahren hingegen gibt es oftmals mit der Steuererklärung etwas wieder.

Ich bin fast vom Stuhl gefallen, als ich las, dass 99% der Paare die ungünstige Variante wählen. Das will kann ich eigentlich nicht so recht glauben.

Fragt sich, warum. Ein Grund liegt offenbar (laut Artikel) darin, dass die Finanzämter nicht gerade Werbung für das Faktorverfahren machen - dieses macht ihnen nämlich mehr Arbeit. Darüber hinaus vermute ich, dass Steuerberater eher konservative Zeitgenossen sind und womöglich relativ stur nach Schema F beraten - und nicht danach, was aus Geschlechtergerechtigkeit angesagt wäre. Wenn Ihr mich fragt ist das doch ein Skandal!

Außerdem glaube ich, dass wir (Frauen aber auch allgemein) schlichtweg zu wenig über Geld und die materiellen Grundlagen reden - oder ist das bei Euch regelmäßiges Thema? Irgendwie wurschtelt so jede/r vor sich hin, im Zweifel lässt man (immer noch!) den Mann die Sachen regeln - und zieht im Zweifel echt den Kürzeren.

Themenwechsel. Diesen sehr guten Artikel zu Willkommenskultur, Einwanderung und gemeinsamer Zukunft von Anja Reich, möchte ich Euch empfehlen. Reich bringt gut auf den Punkt, wie weit entfernt wir von einem Einwanderungsland sind und dass nach all der Hysterie vor allem Pragmatismus und Nüchternheit notwendig sind. Ähnlich das Interview mit Klaus Bade in der Zeit.

Wer wissen will, wo die Hälfte der Berliner herkommen (die eben nicht hier geboren ist), kann im Zugezogenen-Atlas der Morgenpost stöbern. Guckt mal, ob Euer Städtchen oder Stadt dabei ist. Alle Orte ab 100 Neu-Berliner sind aufgeführt. So setzen sich aus 1.200 Leuten von A und 756 Leuten aus B und... langsam aber sicher 1,7 Mio. zusammen.

Allen BerlinerInnen, die ihn noch nicht abonniert haben, möchte ich hiermit unbedingt den Tagespiegel Checkpoint ans Herz legen.

Schon seit Längerem sind wir regelmäßige Hörer von sanft & sorgfältig auf Radio 1. Wenn wir am Wochenende nicht in Berlin, sondern in der westfälischen Heimat weilen, planen wir unsere Rückfahrt immer so, dass wir zur Sendezeit im Sendegebiet von NJoy Radio sind - die bringen die Sendung nämlich auch. So, wie wohl etliche andere Radiosender ebenfalls. Unabhängig vom Programm kann man sich aber auch die Podcasts anhören.

Genauso lässt sich auch noch die Talkrunde von Schulz und Böhmermann in der Mediathek ansehen. Mir haben alle vier Teile gefallen, auch wenn die Kritiken eher mittel waren.

Die neue Trend Style gefällt mir gut, Modell 26, 18 und 19 sind schon geplant!

Fast zum Schluss noch ein sehr skurriles Thema: Habt Ihr schon von den Engelskinder aus Thailand gehört? Junge, vermutlich kinderlose Frauen behandeln Puppen wie echte Kinder/Menschen - bei einer Airline kann man nun Flugtickets kaufen... spooky...
 
Ach ja, zum guten Schluss noch mein aktuelles Lieblingslied:

 
 

Sonntag, 24. März 2013

Wochenrückblick KW 10, 11 +12

Hach, jetzt hat es mich doch noch erwischt. Am Donnerstag hatte ich schon so ein Kratzen im Hals, Freitag hab ich noch gearbeitet, abends war dann klar: rien ne vas plus. Ab ins Bett, auskurieren!
Statt der geplanten Wochenendaktivitäten hab ich die letzten zwei Tage in Bett und Sofa verbracht und ausser Zeitung lesen und Fernseh gucken nicht richtig viel gemacht. 

Generell vergeht die Zeit so flott, ich hab drei Wochen lang keinen Rückblick geschrieben. Richtig viel ist auch nicht passiert in den drei Wochen... Viel Arbeit, das Pendeln ins Umland... das Nähen kommt ein bisschen zu kurz. Ist aber ok, dafür bin ich sehr zufrieden mit dem noch immer neuen Job. Denn: alles hat seine Zeit.

Ausserdem vermiss ich meine Große, die grad bei OmaOpa ist. Noch fünfmal schlafen :)

[GEFREUT] Ein Paper für ein internationales Journal, der mich viele Nerven gekostet hat und den ich im Oktober fertig gestellt und eingereicht habe ist angenommen worden - ohne jegliche Änderungen! Das hat mich dann doch gewundert - und sehr gefreut!

[GEBACKEN] Meinen ersten veganen Pflaumenkuchen: Hefeteig (wie für die Pizza) ohne Ei und mit Öl statt Butter, die Streussel mit Marzipan und Öl - sehr lecker.

[GEKOCHT] Gemüse-Pasta und Spaghetti mit Linsen-Bolognese

[GENÄHT] eine rote Variante dieses schönen Halbblusenkleides. Und: Sachen für die Kinder!

[GELESEN] Durch die viele Zugfahrerei komm ich gut zum Lesen:

Über die Rückkehr eines nützlichen Hobbys: Die Imkerei wird in den Städten immer hipper!

Schaufensterpuppe mit Rundungen: statt Magermodels setzt eine Modekette in Malmö Schaufensterpuppen ein, die aussehen wie - festhalten! - echte Frauen.

Über Organspende hab ich ja schon öfter (hier, hier, hier) geschrieben. In der ZEIT war nun ein lesenswertes Dossier über Organhandel in China. Hingerichteten werden systematisch Organe entnommen, die an Kunden auch aus dem Westen verkauft werden. Es gibt darüber hinaus Hinweise, dass Gefangene gezielt nach Bedarf und auf Bestellung getötet werden. Rennomierte Ärzte aus Deutschland haben offenbar kein Problem, in diesem System mitzumachen und so ihre Meriten zu gewinnen.

Sonntag, 3. März 2013

Wochenrückblick KW 8 + 9: Sechs!


Mein Kind ist 6! 

Ich freu mich so. 

Das Wochenende war voll mit
...Kinderlachen
...Spaß
...Kuchen
...Geschenken
...Theater
...Aufregung
Zum Geburtstag sind wir - nach ausreichend Kuchen und Kakao - mit der ganzen Bande ins Puppentheater Grashüpfer gezogen. Es gab eine wunderschöne Aufführung von Frau Holle mit anschließendem Maskenbasteln. Die Kinder hatten Spaß - ein echter Tip für Geburts- oder Samstage.

Am allerallerallermeisten hat sie sich gefreut beim Auspacken des zweiten Geschenks: Ein Schrei hallte durch die Wohnung: Papa, B. hat mir eine BARBIE geschenkt! Der Wunsch war riesengroß, die Oma hatte versprochen, ihr diesen Wunsch nach dem Schwimmkurs zu erfüllen. Das Kind ist glücklich. Schön, wenn Wünsche einfach so wahr werden.


Am Sonntag hatte L1 ihren ersten Auftritt im Kinderzirkus. Sie war nervös und wollte gar nicht hin. Am Ende stand sie glücklich tanzend und lachend im Kreis der ganzen Kinder - ich war stolz beseelt. 

Meine Große, Du bist wunderbar!


[GEFREUT] Ich hab meinen Neffen kennengelernt: einen wunderhübschen kleinen Kerl, der alle verzückt.

[GEBACKEN] Jede Menge: Muffins für die ganze Kita - die grad leider Notbetrieb fährt weil fast alle ErzieherInnen krank sind :(

Und dann noch diese tollen Brioche-Muffins:

350g Mehl, 3/4 Würfel Hefe, 60g Zucker, 100ml Milch, 2 Eier, 3 Eigelb, 2 Pr. Salz, 100g Butter

Im Rezept sind zig Runden vorgesehen, damit der Teig ordentlich geht. Ich habe mir aus akuter Zeitnot und Unlust alle gespart und den Teig einmal für ne halbe Stunde in den 50 Grad warmen Ofen, dann in die Muffinformen und für 15 Min bei 180 Grad in den Ofen - fertig.
Und zum Geburtstag meines Papas diesen Birnenkuchen:


Knetteig: 375g Mehl, 190g Butter, 130g Puderzucker, Prise Salz, 1 Ei
Vanillecreme: 1/4 l Milch, Vanillezucker, 60g Zucker, 2 Eigelb, 20 g Speisestärke
- Vanillecreme auf den Teig geben -
Belag: 1 kg Birnen, schälen und halbieren, mit 1 l Wasser, Saft einer Zitrone und 100g Zucker ein paar Minuten köcheln lassen 
- Birnen auf die Creme gebenund folgenden Guss drübergeben -
50g Marzipan, 2 Eier, 10g Schlagsahne, 30g Zucker

Der Kuchen war lecker, ich würde beim nächsten Mal die Birnen kleiner schneiden, vielleicht achteln.

[GEKOCHT] Gemüse-Minestrone mit Graupen und Pesto (Rezept folgt)

[GENÄHT] Stolz kann ich das Ende der Nähpause verkünden. Am Samstag hab ich mir nen Tritt gegeben und statt vor den Fernseher an die Maschine gesetzt. Nach gut anderthalb Stunden war das neue Wasserfallkleid fertig. Yippieh!

[GEKAUFT] Dem Kitanotbetrieb sei Dank: Am Freitag tat sich ein ungeplantes Zeitfenster auf, das ich äusserst sinnvoll mit einem Besuch des Marktes nutzte. Die Ausbeute:

Von links nach rechts:
4m dunkler altrosa Romanitjersey für 3€/m
3m ganz feiner blaugestreifter Anzugstoff für 2€/m
3m Blumenjersey, sehr hübsch mit Dalien statt Rosen für 2,50€/m
3m hellbrauner Karostoff der gleichen Qualität wie der blaue zum gleichen Preis.

Der Verkäufer der beiden Anzugstoffe verriet mir, dass seine Stoffe aus deutscher Produktion kommen und alle für eine namhafte Männermarke mit B und Doppel-S produziert werden.


Sonntag, 17. Februar 2013

Wochenrückblick KW 6+7: Rügen im Winter

[GEFREUT1] Über einen herrlich entspannten Winterkurzurlaub auf Rügen. Wie schon vor anderthalb Jahren konnten wir im Haus meiner Schwägerin eine knappe Woche verbringen, in diesem Jahr mit Freundin E., ihrer Tochter und ihrem Sohn und Hund. Die Kinder haben sich super verstanden, L1 und L2 fanden den Hund klasse, hach, war das schön: lange Spaziergänge, eine Sauna im Haus sowie eine top ausgestattete Küche, Schnee am Strand, die erste Staffel Downtown Abbey und Modern Family...

Am schönsten war ein langer Spaziergang in Kap Arkona, bis zum Leuchtturm, es war knacke kalt, die Kinder liefen ohne zu murren den ganzen Weg... ein perfekter Nachmittag.


[GEFREUT2] Meine Mama besuchte uns für eine Woche, so dass wir den Rücken frei hatten und auch noch Kino und Kabarett genießen konnten.

[GELACHT] Beim 9. Politischen Aschermittwoch, zum ersten Mal aus dem Tempodrom.

[GESEHEN] Den wunderbaren Film Vergiss mein nicht von David Sieveking über seine Familie und vor allem seine Mutter Gretel. Unbedingt noch ansehen!

[GEKOCHT] Tortellini mit Blumenkohl, Erbsen und Käsesoße; Käsewaffeln mit Möhrenrohkost; Gemüsepizza; Bohnen-Gemüseeintopf; Kürbisrisotto

[GEBACKEN]
Weiße Schokolade-Mandel-Muffins:
250g weiße Schokolade in 75 ml warmer Milch auflösen - 100g Mandelblättchen ohne Fett rösten - 200g Mehl - 2 TL Backpulver - 2 Eier - 100g Puderzucker - 150g Joghurt

Schoko-Kokos-Muffins:
3 kleingehackte Bounty - 220 g Mehl - 2 TL Backpulver - 1 Pck. Schokopuddingpulver - 1 Ei - 100g Butter - 100 g Zucker - 250g Joghurt - Kuvertüre und Zuckerstreussel oder Kokos

[GENÄHT] Gar nichts, seit 2 Wochen: Winterpause

[GELESEN]

Diesen äußerst bedrückenden Text über die frauenverachtende Gesellschaft Indiens: Vom Unglück eine Frau zu sein.

Diesen lesenswerten Text über den unglaublichen Wandel Neuköllns vom Assiviertel zum begehrten place to be: Unter Hipstern.

Sonntag, 3. Februar 2013

Wochenrückblick KW 5

[GEFREUT1] Auf einen Kurzurlaub auf Rügen diese Woche

[GEFREUT2] Über einen höchst kuschligen Krankheitstag zusammen mit L1

[GEÄRGERT] Über eine diffuse Erkältung, die mich die letzten Tage ausgebremst hat - schon wieder! -, so kurz vor dem neuen Job, tststs, das mag ich gar nicht.

[GENÄHT] Ein knallrotes Simplicity 7411

[GEKOCHT] Kürbis-Risotto, Brokkoli-Pilz-Kartoffel-Pfanne mit Tortellini

[GEGRUSELT] Beim zufälligen Reinzappen in den Bericht des Auslandsjournals über (Klein-) Kinder-Schönheitswettbewerbe in den USA.

[GELESEN] Die Berliner Zeitung befasst sich am Samstag im Wirtschaftsteil mit der wachsenden Nische korrekter Kleidung.

Im Freitag wird gefragt: Wer ist hier wehleidig?

Der Lieblings-Liebesblogger (gleichzeitig, der einzige, den ich kenne :) Malte Welding wirft einen Blick in seiner ganz eigenen Art auf die Sexismusdebatte


Sonntag, 27. Januar 2013

Wochenrückblick KW 3 + 4

[GEFREUT] Immer noch über meinen neuen Job. Am Freitag hab ich den Vertrag unterschrieben. Und bin seitdem nochmal sehr bestärkt, dass es eine gute Entscheidung war, mich zu bewerben: Die Uni ist sehr familiär, von der Mensachefin bis zum Uni-Präsidenten hab ich alle relevanten Leute kennengelernt und sie mich: Guten Tag, Frau Soundso, das ist Frau Dr. M., die isst ab jetzt hier regelmäßig. Sogar die IT-Leute sind nett. Und: Anders als gedacht, war das sehr frühe Aufstehen kein wirkliches Problem, ich bin frohen Mutes um halb 7 aus dem Haus - das gibt mir Mut, dass ich ab nächster Woche das Arbeitspensum packen werde.


[GEKOCHT] Blumenkohlcurry: Rezept folgt am Veggie-Donnerstag!

[GEBACKEN] Da unser Garten einen sehr fruchtbaren Pflaumenbaum hat, ist unser Tiefkühlfach voller Pflaumen. Also lud ich eine Freundin zum Kaffeeklatsch ein. Es gab diesen Pflaumenkäsekuchen:

DSC_1534
DSC_1537


[GEPLANT] Das Lieblingskleid wird wieder genäht sowie das großartige Simplicity 7411 ist schon zugeschnitten.

[GENÄHT] Das letztjährige Weihnachtskleid ist fertig und das Geburtsgeschenk für mein neugeborenes Neffenkind ist fertig: ein Mei Tai.

[GESCHAUT] Lebensmittel im Gropiusbau

[GELESEN] Die Resonanz auf den Sternartikel über den alltäglichen Sexismus in diversen Medien: hier, hier, hier, hier, hier und hier.

Parallel zur unsäglichen Jauch-Sendung gerade - könnte mal jemand Herrn Karasek und Frau Bruhns aus der Sendung nehmen? Danke. - hab ich jetzt grad bei #aufschrei reingeschaut sowie die Seite alltagssexismus entdeckt.

Montag, 14. Januar 2013

Wochenrückblick KW 1 + 2

[GEWARTET] Auf das erste Baby meines Bruders. Seit gefühlten drei Wochen, de facto seit drei Tagen "sollte" mein erstes Neffchen auf der Welt sein. Bei jeder SMS denke ich, es ist soweit. Der Kleine aber - lässt sich Zeit.

[GEFREUT] Statt frühlingshaftem Usselwetter ist jetzt wenigstens wieder Winter. Beim Spaziergang heute schien ein klitzekleines bisschen die Sonne.

[GEÄRGERT] Mein Maschinchen ist krank - und ich hab die ganze Woche nicht dran gedacht, sie zum Arzt zu bringen.

[GEKOCHT] Kichererbsen-Bouletten, Spaghetti mit Pesto, Winterwurzelgemüse-Gratin und eine super leckere Erbsensuppe.

[GEGRUSELT] Am Donnerstag bin ich ganz zufällig bei Menschen hautnah hängengeblieben. Thema war sinngemäß "Wenn Wechseljahre auf Pubertät trifft". Zwei Frauen, deren Töchter und ihre Konflikte miteinander wurden portraitiert. Beim Gucken habe ich zunehmend Agressionen entwickelt. Mir würden diese beiden Mütter auch auf den Keks gehen. Es gipfelte darin, dass die eine ihrer hübschen, klugen Tochter nicht ihre Jugend gönnte. Ein Klischee einer frustrierten Frau, die sich weder damit abfinden kann, nicht mehr jung zu sein noch ihre Töchter loslassen kann. Zum Gruseln. 

[GENÄHT] Nichts. Mir geht es wie Meike. Abgesehen davon, dass meine Maschine grad eh nicht kann - ich hab so gar keine Lust. Nicht mal das Weihnachtskleid ist fertig. Tststs.

[GEPLANT1] Einen Mei Tai für das Baby meines Bruder. Der Stoff liegt schon gewaschen hier. "Nur noch" zuschneiden... Ansonsten: Vielleicht nen Rock?!? So, zum wieder reinkommen...

[GEPLANT2] Ich mach beim Veggie-Donnerstag von Frau Siebenhundertsachen mit!

[GELESEN] Das Winterheft des fluter (www.fluter.de) mit dem Themenschwerpunkt Armut ("Das reicht doch nicht"): Der Artikel "Nicht Jacke wie Hose" über den wahren Preis billiger Klamotten.

Über "Momshells" - den Schönheitswahn aus Hollywood, 5 Wochen nach der Geburt wieder auszusehen als wär nix gewesen... 

32 Stunden ist das neue Vollzeit: ein lesenswertes Interview mit Jutta Almendinger, Direktorin des WZB.

Sonntag, 30. Dezember 2012

Leben ist das, was passiert, während du dabei bist, andere Pläne zu schmieden

Jetzt, da Weihnachten 2012 endgültig rum ist und das Jahr sich unaufhaltsam auf der Zielgeraden befindet, ist Zeit für einen kleinen Rückblick auf das endende Jahr - und ein Lebenszeichen von mir, der blog soll schließlich nicht mit Liedern für den letzten Tag und meiner Ausgebremst-Jammerei das Jahr beschließen.

Deshalb vorweg: Ich hab eine recht entspannte Zeit hinter mir. Die ganze Familie hustet grad zwar vor sich hin, aber ansonsten sind wir fit, guter Dinge und entspannt.

Wir sind nach wie vor in OWL, wo die Tage herrlich angenehm vor sich hinplätschern. Zunächst dachte ich, ich wäre doch gerne früher wieder in Berlin, die Stadt ist ja zu dieser Zeit herrlich leer und man hat sie fast für sich allein. So dann vielleicht auch die Museen, vielleicht auch das ein oder andere Kindertheater, das Fitnesscenter mit Kinderbetreuung... Aber der Liebste überzeugte mich dann, dass es gut ist wie es ist. Und er hat recht gehabt.

So richtig in Weihnachtsstimmung bin ich dieses Jahr kaum gekommen. Trotz Besuch des Krippenspiels an Heiligabend und des Weihnachtsgottesdiensts am 1. Weihnachtstag - mir war nicht richtig weihnachtlich zumute. Muss ja auch nicht.

Die weiteren Highlights:

*Adventssekt am vierten Advent mit "alten Freundinnen und Freunden" bei mir

* Zwei absolut lustige Mensch-ärger-Dich-nicht-Turniere am 1. und 2. Weihnachtstag mit meiner Mutter, die knallhart und ohne Verluste rausgeschmissen hat, wer ihr in den Weg lief, ob ihre eigenen Kinder oder ihre hochschwangere Schwiegertochter. Ich hab mich weggelegt vor Lachen!

* Gefühlte 2 Kilo Dominosteine als Nervennahrung vor, nach und beim Spielen

* Gleich zwei Mal Kino, und dann auch noch 3D: Life of Pi und Der Hobbit - ohne (bezahlten) Babysitter: der pure Luxus für Eltern ohne Großeltern in der Nähe

* Ein Treffen mit Miss Margeritte/Hella. Als ich las, dass sie zu Weihnachten bei ihren Eltern ist, schlug ich vor, sie in ihrem Heimatstädtchen zu besuchen. Da unser Auto krank war, wurde der Busfahrplan studiert und auf ging es mit dem ÖPNV in die ehemalige Kreisstadt - eine eher ungewöhnliche Art der Fortbewegung hier, da praktisch jeder Auto fährt. Es hat Spaß gemacht! Meine Große ließ sich mit einer Fahrt im "Schulbus" locken - und der Aussicht, Hellas Baby kennenzulernen. Dies war dann auch der gefühlte Höhepunkt des sehr kurzweiligen, wunderbaren Nachmittags: Der Süße kam mit seinem Papa auf nen Schnack vorbei.

* Spaziergänge und Schwimmbadbesuche

* Ausgiebiges Lesen: Im letzten Jahr hab ich das Dossier der ZEIT über das Sozialexperiment gelesen: Zwei Reporter, als Odachlose verkleidet, sind eine Woche im Taunus unterwegs, um zu erfahren, wie man in der reichsten Gegend Deutschlands mit Armen umgeht: Maria und Josef im Ghetto des Geldes. Der Text hat heftige Reaktionen hervorgerufen, u.a. in Form von Leserbriefen sowie einer anschließenden Diskussion vor Ort. Den Empfehlungen der Leserbriefe folgend, wurde dieses Experiment nun in Berlin-Neukölln wiederholt - mit vermeintlich ungeahntem Ausgang: Maria und Josef in Neukölln.


Morgen fahren wir dann nach Kassel, zu meinem Bruder und seiner "brütende" Freundin, um mit ihnen Silvester zu feiern. An Neujahr geht es dann zurück nach Berlin. Die Kinder dürften dann wieder reif sein für die Kita - und wir stürzen uns in das neue Jahr.

Was es bringt? Wer weiß...
Ganz sicher werden sich einige Dinge neu ordnen. Mein Mann, derzeit gut beschäftigt mit seinem Studium und dem Hauptanteil der Versorgung der Brut, wird sich in 2013 beruflich völlig neu ausrichten. Derweil sorge ich für die Brötchen - es könnte sein, dass ich aufstocke und mehr arbeite, das ist aber noch gar nicht sicher.

Sollte es so kommen, hätte das natürlich Einfluss auf meine sonstigen Aktivitäten. Ganz sicher würde ich weniger - dafür konzentrierter? - Nähen. Und das bloggen, das in diesem Jahr recht extensiv und raumgreifend von mir betrieben wurde, würde sich sicherlich verändern. Ich hab da noch keinen Plan, sind ja alles noch ungelegte Eier, aber: Alles ist im Fluß!
Das wichtigste, weil einschneidenste Ereignis im nächsten Jahr wird sicherlich die Einschulung von L1 sein. Ich werde mich im verbleibenden halben Jahr darin üben, mich, so wie sie, auf dieses für sie lang ersehnte Ereignis zu freuen.

Vorsätze für das neue Jahr hab ich keine, die hartnäckige Verspannung neulich und der Besuch beim Physiotherapeuten hat mir aber klargemacht, dass es schlau wäre, die schönen Kurse und Angebote meines Fitnessstudios im neuen Jahr doch einfach mal zu nutzen (nicht dass wir uns falsch verstehen: ich bin sehr regelmäßig dort, jedoch mach ich da mein Standardprogramm und besuche keine Kurse - das ändert sich jetzt). Auch dies wird Zeit brauchen, die ich anderswo - beim Nähen und bloggen - einsparen werde.


Für einen eigentlich geplanten Kleider-Rückblick hat es heute nicht gereicht und auch ein Nähausblick auf das neue Jahr muss noch warten. Getreu dem Motto: Leben ist das, was passiert, während du dabei bist, andere Pläne zu schmieden lasse ich es für heute dabei bewenden. In diesem Sinne: Für 2013 wünsch ich mir Gelassenheit!
Rutscht gut in ein gesundes und gutes Jahr 2013! Wir sehen uns!

Montag, 10. Dezember 2012

Wochenrückblick KW - Advent, Advent


Passend zum Advent, Dezember und den Blick aus dem Fenster: Winter-Weihnachtsplatte von Scala and the Kolacny Brothers. Und weil es so schön ist auch noch das Radiohead-Cover:


[GEFREUT1] Meine Mama hat eine OP sehr gut überstanden. Auch wenn es nur ein Routineeingriff war: Ich war so froh, als alles vorbei war.

[GEFREUT2] Über den Erfolg der MMM-Spendenaktion. Zur Zeit stehen wir bei gut 2.300 € - wir hielten 1.000 für illusorisch! - und damit können jetzt schon fast 12 Frauen zur Näherin ausgebildet werden. Ist das nicht unglaublich? Und das Beste: es geht weiter! Bis zum 20. kann noch gespendet werden.

[GEÄRGERT] Jedes Wochenende freue ich mich über das Magazin der Berliner Zeitung. Ich lese fast jedes Wort und freue mich immer, den ein oder anderen wirklich lesenswerten Artikel zu finden, den ich hier verlinken und empfehlen kann. Damit ist jetzt Schluss. Nachdem ich mehrfach Sonntag abends wie blöd nach den Artikeln gesucht habe, habe ich die Online-Redaktion angeschrieben. Diese hat mir mitgeteilt, dass das digitale Magazin ab sofort nur noch iPod-Kunden zur Verfügung steht.

Es tut mir so leid! Ich werde mich natürlich weiterhin bemühen, spannenden Lesestoff zu finden, aber diese wunderbare Quelle ist nun versiegt.

[GEÄRGERT2] Über das Verkehrsverhalten der Berliner. An einem x-beliebigen Mittwoch hab ich innerhalb einer halben Stunde drei wirklich heikle Situationen gesehen, die alle echt übel hätten enden können.

Das ätzendste: Beim Wintereinbruch am Freitag sehe ich zuerst einen Vater mit Kind auf dem Fahrrad auf dem sehr glatten Bürgersteig fahren - mit Laufrad irgendwo hingeklemmt. Aber wirklich völlig unverantwortlich: Die Mutter, die um 5 - also in absoluter Dunkelheit - mit Kind, ohne Licht (!!!) über die Straße fährt als wenn nichts wäre. Ich könnte k...

[GEKOCHT] Neuentdeckung: Veggi-Frikassee, Milchreis, Möhrenrohkost, überbackene Chamignons und Rotkohlrohkost, Tütensuppe :-), Spiegelei mit Rosenkohl...

[GEBASTELT] Adventssterne!

[GENÄHT] Das Weihnachtskleid - fast fertig!

[GESEHEN] Ganz zufällig - wie immer - beim Sport reingezappt: In die  NDR-Dokumentation: Stoffe, Schnitte und Visionen über Designer und Modelabels in Hamburg. Es werden 5 oder 6 Designer portraitiert, etablierte und ganz junge, Künstler und Penible. Man bekommt einen guten Einblick und Eindruck in dieses Haifischbecken. Besonders interessant fand ich die junge Designerin, die "privat" Vegetarierin ist und auf der Suche nach Leder von glücklichen Kühen auf einem Demeterhof fündig wird. Sie ist 26 und präsentiert zum 2. oder 3. mal ihre Kollektion auf der Fashionweek (in Berlin, denke ich). Sie näht alles selbst, je Kollektion 140 Stücke (wenn ich nicht irre...) und das zweimal pro Jahr. Hammer!

[GEPLANT] Die Pläne sind abgespeckt, den Mei Tai zur Geburt meines ersten Neffen oder Nichte kann ich nach der Geburt noch nähen und ich brauche keinen Rock mehr vor Weihnachten... jetzt nur noch zwei Weihnachtsgeschenke und - vielleicht - Kleider für die Kinder. Das sollte doch zu schaffen sein...

[GELESEN] 
Ein überraschendes Interview mit Larry Hagman, der grüne J.R.

Den VCD-Bahntest, der erstaunlicherweise (oder auch nicht) belegt, dass die Bahn praktisch immer günstiger ist als das Flugzeug: hier und hier. 

Über das (hoffentlich) baldige Ende der PKV und die Frage Made in Bangladesch: Kaufen oder nicht im aktuellen Freitag.

Und - last but noch least - über Nachtmilch die neuerdings in Kreuzberg vertickt wird. Aufgrund des nächtlichen Melkens ist in der Milch ein deutlich höherer Melatonin-Wert als in normaler Milch. Dieses Schlafhormon soll gestresste Großstädter besser schlafen lassen. Wahrscheinlich werden genug Leute bereit sein, 2,80 € pro Viertelliter (!) zu bezahlen - während sie die normal Milch zum skandalösen Schnäppchenpreis kaufen und die Milchbauern gerade einmal um die 30ct bekommen - zum leben zu wenig und zum sterben zu viel.

Montag, 26. November 2012

Wochenrückblick KW 46/47

Gar nicht so viel los, hier gerade. Die Zeit plätschert dahin. Es ist grau und trüb, das Wetter, nicht unbedingt die Stimmung. Keine emotionalen Talfahrten. 

[GEÄRGERT] Die Spülmaschine hat ihren Geist aufgegeben. Das wird teuer.

[GEKOCHT] Rote Linsensuppe mit gedünstetem Blumenkohl und Räuchertofu, Kartoffel-Wirsingeintopf mit Pilzen

[GENÄHT] Das New England Dress

[GEPLANT] Das Weihnachtskleid sowie ein Winterkleid nach Simplicity 3673, einem meiner Lieblingsschnitte (hier, hier, hier und hier) sowie Weihnachtskleider für meine Töchter und ein paar wenige Weihnachtsgeschenke.

[GEGUCKT] Den Bond zum Älterwerden: Skyfall 

[GEKLICKT] Die sehr lesenswerten Texte über feministisches Muttersein, die bei fuckermothers kommentiert wurden

[GELESEN] Ich ärgere mich grad sehr, dass ich immer wieder Artikel, die ich Euch nicht vorenthalten möchte, partout nicht im online-Angebot zu finden sind, also: zumindest kann ich sie nicht finden.
Der Freitag hat diese Woche eine Doppelseite zum Thema Organspende herausgebracht, von dem zumindest dieser sehr lesenswerte Artikel online veröffentlicht ist sowie dieser hier.

Das Thema beschäftigt mich immer wieder, wie ich hier und hier schonmal geschrieben habe. Der Organspendeskandal ist das eine. Viel problematischer scheint mir jedoch, dass die Kriterien für den Hirntod keineswegs eindeutig sind, die Ärzte hierfür nicht unbedingt ausreichend ausgebildet sind und immer wieder Fehler bei der Diagnose gemacht werden - die natürlich schwerwiegend sind für die Betroffenen. Es wird beispielsweise diskutiert, dass man die Organe bei einem Spender nur per Vollnarkose entnehmen sollte - was in anderen Ländern Pflicht ist -, damit man sicher sein kann, dass dem Sterbenden keine unnötigen Schmerzen entstehen. Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, desto größer werden meine Fragezeichen und Zweifel an dem System der Organspende, wie es offenbar heute existiert. Ebenfalls lesenswert in diesem Zusammenhang: Der Wille stirbt zuletzt.

Entschuldigt die etwas monothematische heutige Textauswahl. Nächste Woche gibt es wieder mehr Vielfalt!

Sonntag, 11. November 2012

Wochenrückblick KW 44 und 45 - Ich hab ein zärtliches Gefühl



Der dunkle November ist der Monat der Lichter. Im katholischen Westfalen großgeworden, gehört für mich Allerheiligen zum gefühlten Winteranfang, genauso wie Sankt Martin. Während meines Studiums in Aachen hab ich ganz in der Nähe eines Friedhofs gewohnt und bin an Allerheiligen regelmäßig auf den Friedhof gegangen. In Berlin gestaltet sich das schon schwieriger, hier gibt es einfach kaum katholische Friedhöfe.
In diesem Jahr war ich seit Langem mal wieder in der Heimat. Ich mag das Ritual, die Kerzen und Lichter, die Stimmung.

[GEFREUT1] Über ein entspanntes Mama-Tochter-Wochenende. Der Liebste ist mit L2 aufs Land gefahren, L1 und ich bleiben in Berlin. Zwei Tage nur für uns, herrlich! Am Freitag gehen wir aus, essen etwas und spielen Karten in der Provinz, das hat der kleinen Großen sehr gefallen. Am Samstag machen wir uns auf, Schuhe für L1 zu kaufen. Am Potsdamer Platz ist schon Weihnachten, juchhee! Nach dem Schuhkauf geht's zum Kettenkarussell, an den Bratwurst- und Kartoffelpufferstand, ach ja, Süßkram gibt's auch noch. Großer Spaß!

Bis Ende nächster Woche finden in Berlin die 23. Märchentage statt. Wir fahren zur Brotfabrik nach Pankow und haben viel Spaß mit dem Impro-Märchen-Theater.

Am Sonntag cancle ich spontan meine Sportpläne, gehe in die Wanne, telefoniere mit Freundinnen und sortiere mit L1 den ganzen Spiel- und Spaßkram. Sehr befriedigend! Danach besuchen wir den Cabuwazi und den Martinsumzug in unserer Straße. Der Gemeindesaal fasst kaum die ganzen Leute, geschätzte 200 sind es in diesem Jahr, plus ein ordentliches Bläserorchester, angeführt von unserem Lieblingsnachbarn, im Garten ein großes Lagerfeuer, überall wunderschöne Laternen - ich liebe unseren Kiez!

[GEFREUT2] Über die Wahl von Kathrin Göhring-Eckard zur Spitzenkandidatin der Grünen für die kommende Bundestagswahl. Die hatte scheinbar keiner auf der Karte. Ich schon :)

[GEÄRGERT] Über ein schrecklich sexistisches, plattes Kabarett am Montag in den Wühlmäusen, das ich und mein armer Papa, dem ich etwas Gutes tun wollte, nur bis zur Pause ertragen mussten.

[GEKOCHT] Klassiche Linsensuppe mit leckeren Seitan-Würstchen, Kürbiscurrysuppe mit Vollkornbrotcroutons und Erdnüssen, Nudeln und Erbsen mit Tomatensoße, Nudel-Omelette mit gedünsteten Möhren

[GENÄHT] Das Kleid für das Bloggerinnentreffen ist fast fertig. Lucy, ich glaub es wird gut :)

[GELESEN]

Im Freitag diesen interessanten Artikel über "geplante Odoleszenz", der auch diese Arte-Doku erwähnt. Schonmal gehört? Ich nicht, aber erlebt: zweimal hat das gleiche automatische Zahnbürste-Modell von BR*UN den Geist nach etwas mehr als 2 Jahren aufgegeben.

Das Schönheits(wahn)-Dossier in der Zeit und in der gleichen Ausgabe das Pro und Contra Darf man Hausfrau sein?

Last but not least: ein wunderbares Interview mit Hermann van Veen im Magazin der Berliner Zeitung, das ich beim besten Willen nicht im Netz finden kann. 

Statt dessen...





Montag, 29. Oktober 2012

Wochenrückblick KW 43 - Trick or Treat

Eine anstrengende Woche liegt hinter mir. Die Quittung folgt auf dem Fuße: Ich bin erkältet! Hustenschnupfenheiserkeit, das volle Programm. Ich hasse das. Ich hab die ganze Zeit schon das Gefühl ich komm zu nix, die ToDoListe wird lang und länger. Herbstverstimmung.

[GEFRAGT] Ostig oder Neukölln? Welche Schule soll es sein für L1? Bislang halten die Plus-Punkte je Schule sich die Waage, was die Entscheidung nicht nicht einfach macht. Und Ende der Woche ist die Anmeldefrist zu Ende... Mh, schwierig.

[GEFEIERT1] Den halb-runden Geburtstag des Liebsten, mit Tapas und Cocktail im Weserkiez.

[GEFEIERT2] Halloween. Wie im vergangenen Jahr haben unsere Nachbarn wieder eingeladen. Frage: "Kann ich was zum Buffet beitrage?" "Ja, gerne, was Süßes vielleicht?" "Mh, wie wäre es mit Milchreis und Kirschen Eitersuppe mit Blut?" "Klingt verlockend, aber ein bisschen aufwändig zu servieren. Mach doch ein paar scary Muffins." "Gerne!"

"Süßes oder Saures! Trick or Treat!"


Zwei besonders gruselige Kostüme:


[GEBACKEN] Bananenschokomuffins

[GEKOCHT] Limetten-Ingwer-Tee mit Honig

[GENÄHT] Das erste Kleid eines neuen Retroschnittes, den ich in San Francisco gekauft habe: New England Dress von Decades of Style aus Berkley. Ich hab ein gutes Gefühl, das Kleid wird was.

[GEPLANT] Ich sollt emal wieder anfangen, die genähten Sachen auch zu zeigen!

[GELESEN] Wie jede Woche: Einige schöne Artikel, z.B. zwei sehr entlastende Texte zum Thema: Garten für den Winter vorbereiten (Berliner) und der Mythos vom Übergewicht (freitag). Auch nach 1 Stunde Suche im Netz kann ich die Artikel leide rnicht verlinken. So wie letzte Woche, wo Sathiya aber so nett, mir den Link zum Pubertisten-Text von Peter Unfried zu verraten: hier der sehr lustige Text.
Nächste Woche dann hoffentlich wieder mehr links!



Sonntag, 21. Oktober 2012

Wochenrückblick KW 41 + 42

[GEFREUT] "Ich will ohne Windel zur Kita gehen!" Ja, das können wir machen, mein Kind. Die Kleine wird groß!

[GESCHWITZT] Gestern, im Garten. Einmal im Jahr steht ein gemeinschaftlicher Arbeitseinsatz an. Nach vier entspannten, aber auch nicht unanstrengenden Arbeitsstunden an diesem herrlichen Herbsttag dann diese angenehme Müdigkeit am Abend. Richtig was geschafft. Und auch noch sehr nette neue Gartennachbarn kennengelernt.

[GEHÖRT] Under the no sky von SUPER700 (leider kein Virdeo auf youtube). Ich glaube ich brauch die Platte ...

[GEKOCHT]
Die erste Kürbissuppe des Herbstes (mit Möhren und mit Kürbis gefüllten Tortellini).
Eine super leckere Herbstpfanne mit Wirsing, Rosenkohl, Kartoffeln, Zwiebeln und Räuchertofu, Pinienkernen und gebratenen Gnocci, Sahne und Parmesan - soo lecker!
Sauerkraut (mit etwa Sahne und Honig - lecker!), Kartoffelbrei und Veggie-Bratwürstchen.

[GENÄHT] Zweimal New Look 6567

[GELESEN] Malte Weldings lesenswerten Familienpolitik-Essay mit dem schönen Titel Der Mann stillt keine Kinder über die strukturellen Hindernisse zu mehr Gleichberechtigung, die als persönliche Probleme erscheinen, aber doch hausgemacht sind.

Drama, Baby! 25 Jahre Dirty Dancing - schon so lange her? "Ich habe eine Wassermelone getragen!"

Und einen äusserst lustigen Text von Peter Unfried im aktuellen Freitag über pubertierende Kinder, mit denen ich die liebe Wiebke grüßen wollte - und den ich partout im Netz nicht finden kann :(

Sonntag, 7. Oktober 2012

Urlaubsrückblick: California Roadtrip

Seit Donnerstag ist unsere Kalifornienreise zu Ende. Nach Sonnenschein und jeder Menge shiny happy people war die Ankunft in Berlin-Tegel mit Nieselregen und 15 Grad und einem übel gelaunten Zollbeamten doch eine etwas harte Landung. So what!? So eine Reise kann einem keiner mehr nehmen, sie ist eine Schatzkiste, die man jederzeit öffnen kann.

Den Abend gestern habe ich genutzt, die etwa 700 Bilder zu sichten, die weniger gelungenen zu löschen und alles auf der Festplatte thematisch zu speichern. Da ist ja schonmal was geschafft. 

Um es auf den Punkt zu bringen: Wir hatten tolle drei Wochen! Die Reise war spannend, anregend und anstrengend - definit kein Erholungsurlaub. Uns ist buchstäblich NIE langweilig geworden. Wir haben viel gesehen - und noch viel, viel mehr nicht gesehen. Ein Wiederkommen lohnt sich also und ist nicht ausgeschlossen...


Ich werde in der nächsten Zeit immer mal wieder das Schatzkästchen öffnen und ein bisschen berichten, wie es uns ergangen ist.

[GEFREUT] *Wir sind gesund und munter zurück, uns ist nichts ungewolltes passiert. *Über die sprichwörtliche und klischeehafte Freundlichkeit - vor allem unseren Kindern gegenüber - des Nordamerikaners an und für sich. *Über nette Smalltalks. *Über eine tolle Stoff- und Schnittausbeute (s.u.). *Die Kinder - vor allem L1 - haben so einiges aufgeschnappt und munter angefangen zu quatschen: I am L1, I am five years old, one, two, three.... twenty-eight, twenty-nine... *Über die besten cinnamon rolls ever und den tollsten Strand in Pismo Beach. *Über die großartige, flächendeckende Camping-Infrastruktur. *Ich hab - trotz "gutem" Essen praktisch nichts zugenommen. *Weder auf der Hinreise noch zurück (!) habe ich einen nennenswerten Jetlag erlitten - wie cool ist das denn?!? *Wir sind völlig Sonnenbrand frei geblieben.

*Der riesen Wäscheberg ist bereits gewaschen als auch weggepackt, völlig untypisch für uns!

Last but not least:
Dass unser Gefährt - eine nicht mehr ganz taufrische Dame mit kleinen Macken - uns gut durch die Gegend gerumpelt hat. Dass wir immer untergekommen sind, ohne großartig vorzubuchen.

[GEWUNDERT] Ach, so richtig gewundert hab ich mich kaum. Vieles weiß man ja oder meint es zu wissen, die ganzen Klischees: der Plastikwahnsinn, das Essen, die Freundlichkeit ("sind ja alle so oberflächlich", jaja), das ständige Entschuldigen, der Autowahnsinn, Patriotismus, Freaks...

Was mich wirklich gewundert hat: diese Wahnsinns-Busse, mit denen die Campgrounds und RV-Resorts voll sind. Nicht nur wohlhabende Rentner reisen damit durch das Land - so zum Beispiel ein gut sechszigjähriger gebürtiger Österreicher, der seit 40 Jahren in den Staaten lebt, ein Haus in Texas, eines in Florida hat, wo man es ja "im Sommer nicht aushält", und so kurvt er halt 6 Monate im Jahr durch die Gegend, die haben ja genug davon -, manche wohnen richtig in den Dingern, mal größer, mal kleiner, aber immer noch günstiger als ein Haus, nehme ich an.


Dann: wie oft man angesprochen wird, wo man herkommt und wie oft dann Bezüge zu Deutschland bestehen: Ich/mein Schwager war als GI in Heidelberg/Herford/Paderborn. Oder: Mein Opa kam aus Deutschland, aus der Nähe von Gottingen. 

Dass wir die Golden Gate Bridge nicht einmal gesehen haben... Da war NUR Nebel. Ich glaub, die ist ein Mythos, so wie Bielefeld...

Ach ja: nach der Low Carb-Welle, die vor 8 Jahren, als wir an der Ostküste waren, noch tobte - damals waren sogar die Kaugummis als low carb gekennzeichnet - sind heute alle, wirklich alle Lebensmittel mit nutrition facts versehen, die so kompliziert sind, dass man sie kaum kapiert.
[GESEHEN] In order of appearance: Long Beach, Venice Beach, Ventura, San Luis Obispo, Pispo Beach, Big Sur National Park, Monterey, Santa Cruz, San Francisco, Yosemite National Park/Yosemite Village, Bakersfield, Ventura: hier zu finden.

[GEFAHREN] Den Hwy # 1 von L.A. bis San Francisco, genauer: California State Route 1!

[GELERNT] Dass Campingurlaub große Klasse sein kann, dass er mit Familie aber eben auch ein Fulltimejob ist.

[GEGUCKT] Die Neuentdeckung des Hinflugs: Modern Family. Ich hab mich weggelegt. Und hätte gerne noch viel mehr Folgen geguckt, aber das airberlin Entertainment-Programm hatte leider nur zwei im Angebot. Aber bei RTLnitro, einem mir bislang völlig unbekannten Sender, gibt es die jeweils aktuelle Sendung zum kostenlosen Gucken.

Wir haben irgendwann mal die DVD geschenkt bekommen, und ich hab nie reingeschaut (ich fand das Cover so schrecklich), jetzt hab ich die Chance ergriffen und Chocolat geschaut. Ich war begeistert!

[GELESEN] Eigentlich ständig unsere Reiseführer: Den "USA. Der Westen" (oder so) vom Reiseknowhow Verlag - mein bevorzugter Verlag für Reisebücher. Bei dieser Reise jedoch fand ich den Lonely Planet Kalifornien doch um einiges besser, wahrscheinlich weil er auf diesen Bundestaat beschränkt ist bei annähernd gleichem Umfang - und weil die vorgeschlagenen Reiserouten nicht so hanebüchen lang waren.

Wenn dann nochmal Zeit war hab ich mich hiermit vergnügt:
 
*GEOthema 02/2012: So wächst der Mensch auf.

*Die komplette Brand eins, Ausgabe: Nichtstun - und da vor allem spannend: die Artikel über die Unfähigkeit der Amerikaner nichts zu tun und Urlaub nach Gusto und die Viecheria-Gründerin Susanne Wetzel und

Der Sommer ohne Männer von Siri Hustvedt. Von Siri Hustvedt hab ich bislang Die Verzauberung der Lilly Dahl und - ich glaube... - Die unsichtbare Frau gelesen (bin mir nicht sicher...) Begeistert war ich von Was ich liebte. Die zitternde Frau hatte mich nicht so interessiert und auch Der Sommer ohne Männer sprach mich nie so richtig an. Als ich dann zwei Tage vor Abflug bei Hugend*bel nach Urlaubsliteratur suchte, mich für Feiheit entschied habe ich mich GsD umstimmen lassen. Mir war klar, dass ich nicht so rasend viel lesen würde, und da war dieses nicht ganz so dicke Büchlein genau richtig. Die Geschichte von Mia, deren Mann eine Beziehungspause einlegt, und den Frauen, mit denen sie den Sommer in ihrem Heimatort verbringt - ihrer Mutter, einer Gruppe Schülerinnen und ihrer jüngeren Nachbarin - hat mir gut gefallen. Es geht um das älter und das alt werden, sterben, lieben, sich trennen, zusammenleben, Streit, Mobbing - das Leben eben.

Dann war noch Zeit, nochmal mit Freiheit anzufangen. Das Buch erschien als ich gerade im Wochenbett war. Ich hab es mir sofort bestellt - ich habe Die Korrekturen sehr begeistert gelesen - und bin nicht über die Seite 50 hinaus gekommen. Das war dieses Mal anders - jippieh! Ich bin jetzt mitten in der Autobiographie von Patty und ganz angetan. Da ich das hardcover nicht finden konnte, hab ich mir kurzerhand nochmal das Taschenbuch gekauft.
GEKOCHT] Was man in nem Campingbus so flott zubereiten kann: Jede Menge Cheese-Macceroni :-), immer wieder Kartoffeln mit Schmand und Möhren und Brokkoli, Apfelpfannkuchen (mit Aunt Jemima :)

[GEGESSEN] Was man in Amerika so isst: French Fries, (Veggie-) Burger (kein Problem, zu bekommen, gab's in fast jedem Diner!), Sandwiches mit Eiersalat, Käse oder Gemüse, klasse Chips, M&M's, Cola, 'real milk cheese' (ich hab leider kein Foto gemacht, das hat mich schon irritiert, dass das erwähnenwert ist, dass der Käse aus echter Milch gemacht ist...), Bagels, Cesar's Salat, äusserst leckere Pizza - sehr ausgewogene, wenn ich so drüber nachdenke.

[GEKAUFT] Zunächst mal: eine Camper-Grundausstattung: zwei Kindersitze, den Kühlschrank voll, Küchentücher, Handtücher, Putzmittel etc. Nach zwei kalten Nächten haben wir notgedrungen vier Schlafsäcke besorgt, anders ging es nicht. Und natürlich eine große, sehr große Tasche, um die Einkäufe mitnehmen zu können.

Diese klasse Mützen haben wir an nem Straßenstand in San Francisco entdeckt, die mussten natürlich mit (Geschichte dazu folgt). Und eine Mütze für mich auch - sie war sehr nützlich, es war nämlich zum Teil ziemlich schattig.

Ein paar tolle Backmischungen und besagte cheese macceroni:


Angel Food hab ich vor 20 Jahren öfter mal bei einer Freundin gegessen, die diese Backmischungen immer von ihrer Tante in Amerika bekam. Sie meinte immer: "Die gibt es nur in Amerika!" Hui! Im Grunde ist das ein Biskuit, aber ohne Fett und Eigelb und mit viel Eiweiß und sie hat ihn immer mit Sahne und Erdbeeren serviert. Im Netz finden sich - natürlich - auch Rezepte ohne Backmischung, die werde ich dann anschließend mal austesten, sollte er mir und uns schmecken.

Und dann war ich natürlich auch Stoffe und vor allem Schnitte kaufen. Heute nur ein teaser, ich mache dann mal einen eigenen post:

 
Und dann konnte ich dem Angebot im Duty Free Shop nicht widerstehen und hab meine letzten Dollars für meinen aktuellen Lieblingsduft rausgehauen: Light Blue. Ich bin wochenlang bei Quarkstadt um die Flasche rumgeschlichen, da ich den Preis von 56 € für 25ml doch etwas happig fand. Irgendwann hab ich sie mir gegönnt. Auf dem Flughafen nun gab es diese große Flasche (50 ml) für sage und schreibe 60 $. Aber hallo! Da bin ich dabei. Auch praktisch: Wir sind komplett dollarfrei zurück gekommen, also entfällt ein lästiges Umtauschen. Also: nur Vorteile!


Ich freu mich jetzt wieder auf Alltag, hoffe, dass die Woche morgen gut startet und ich am Mittwoch bei meiner MMM-Premiere nicht patze und wünsche allen da draußen eine gute Nacht!

Melleni